Mittwoch, 19. April 2017

Tuning am Neo Fighter Buggy

Daß der DT-03 Neo Fighter Buggy auch im serienmäßigen Zustand jede Menge Spaß macht hat sich ja bereits rumgesprochen. Günstiger kann man mit dem Modell-Rennsport kaum anfangen. Knapp 60€ zahlt man für den Neo Fighter inkl. dem in dieser Serie vorgeschriebenen Regler.

Für den Fighter Cup der in diesem Jahr ausgerichtet wird, ist einiges an Tuning freigegeben. Da die Teile für dieses Fahrzeug recht preisgünstig sind, habe ich meinen Fighter ein wenig aufgemotzt.

Das wesentliche ist der sehr gelungene Alu-Dämpfersatz von 3-Racing, der sehr viel Ähnlichkeit mit Tamiya's eigenem TRF-Dämpfersatz hat, mit knapp €50,-- aber wesentlich preisgünstiger ist.

Entgegen der Bauanleitung habe ich die mitgelieferten Federn nicht eingebaut, da diese mir viel zu hart erschienen. Ich habe die originalen Baukastenfedern verwendet, weil diese doch sehr passend für das Auto sind. Für den ersten Test habe ich das beigefügte Dämpferöl und die 3-Loch Kolbenplatten verwendet.

An den hinteren Dämpfern wurde auch das untere Dämpferauge aus dem Baukasten eingebaut, um die richtige Dämpferlänge zu erreichen.

Ausserdem habe ich dem Fighter einen Satz Tamiya Carbon-Dämpferbrücken gegönnt.
Zum einen bieten diese drei Befestigungslöcher zum Abstimmen des Fahrwerks, statt nur einem wie die Serienbrücken.

Zum anderen sieht Carbon einfach immer schick und "High-Tech" aus. Mit zusammen 28€ fand ich diese auch nicht zu teuer, vergleichen mit gleichwertigen Teilen bei anderen Fahrzeugen.

Genau wie die Dämpfer habe ich diese bei Tamico bestellt.

Ein Schwachpunkt am Serienfighter ist der Heckflügel, der meist nicht lange lebt. Hier habe ich einen robusten Buggyflügel von Titan verwendet, wie er auch an meinem Wettbewerbsbuggy Verwendung findet.

Zu guter letzt habe ich die Vorderreifen ersetzt. Während die hinteren Gummis auf dem vereinseigenen Kunstrasen sehr gut funktionieren und ausgesprochen langlebig sind, verhindern die sehr harten Vorderreifen doch ein zackiges Einlenken. Ich habe hier welche von 6Mik verwendet.

Natürlich kann ich die altbewährten Schumacher Cut-Stagger ebenfalls empfehlen.

Ob Euer Fighter solches Tuning unbedingt "braucht" oder nicht, müsst ihr selber erFAHREN. Auf jeden Fall macht es mir persönlich Spaß, auch wenn es viellicht auf den ersten Blick sinnlos erscheint, für Tuning mehr auszugeben als für das Basisfahrzeug selbst.
Was macht schon "Sinn" in diesem Hobby.

See you at the Track ;-)

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