Dienstag, 19. März 2019

Langläufer - der F103GT Nismo

Endlich fertig - der F103GT Nismo für die geplante 6h-Serie in der Le Mans Team Challenge.

Für mich das erste "Pan Car" (Starrachse anstatt Einzelradaufhängung hinten und Direktantrieb) seit langem und dann auch noch mit Tourenwagen-Rädern... bin sehr gespannt wie das fährt.

Bevor es mit der Serie los geht, wird erst mal ein wenig getestet, denn das Fahrverhalten eines solchen Fahrzeugs unterscheidet sich doch recht deutlich von den gewohnten Tourenwagen-Modellen.

Die Untersetzung muss noch angepasst werden, da das serienmäßige Hauptzahnrad zu groß ist um die geeignete Untersetzung für diesen Motor zu erreichen.


Techn. Ausstattung:
Motor: LRP X12 21,5T
Regler: Toro TS050
Servo: Savöx 1251
RC-Anlage: Spektrum DX4C
Akku: Corally 6400

Freitag, 22. Februar 2019

Meine Racebox - Tamiya Lunchbox Vintage Fun Car

Die Lunchbox von Tamiya ist einer dieser Klassiker die fast jeder kennt. Dicke Ballonreifen, ein hoher Schwerpunkt und ein minimalistisches Fahrwerk sorgen für haarsträubende Performance und ein eher unberechendes Fahrverhalten.

So soll es sein...so ist es von Tamiya beabsichtigt. Und gerade weil so ein Fahrzeug kein bischen zum Rennen fahren gedacht ist, machen wir es trotzdem! 😋

Meine Lunchbox hat neben den selbstverständlichen Kugellagern einen Satz der grobschlächtigen gelben Tamiya-Dämpfer die zuvor ein wenig überarbeitet wurden. Siehe HIER.  Da mein Lenkgestänge defekt war, habe ich die schöne und sehr robuste Einheit von GPM eingebaut. Das ist aber wirklich das einzige "Tuningteil" an dem Auto.
Da kann das kräftige HiTec 945MG-Servo jetzt ordentlich dran reissen.

Ein Blick noch in das Badewannen-Chassis in die Elektronik-Abteilung.
Hinter dem Lenkservo sitzt der Transponder, der für die Zeitnahme nur bei Rennen eingebaut ist.
Der Spektrum Empfänger dann in Fahrtrichtung rechts dahinter und die brutale Power des Torque Tuned Standardmotors 😅 wird von einem wasserfesten "Pulsetec"-Regler kontrolliert.

Der Strom kommt aus 4500mah Nvision-Lipo-Akkus mit denen man vermutlich ne gute Stunde Fahrzeit hat. Ich habs noch nie ausprobiert.

Ach und nun zum auffälligsten Teil an meiner Lunchbox: Der VW Transporter Karosserie von HPI. Das seltene Teil ist heute nicht mehr erhältlich und passt einfach super auf das Fahrzeug.
Ich hatte sogar zwei dieser raren Exemplate, so daß es noch einen Zwilling davon gibt.
Da ist das Chassis aber komplett serienmäßig ohne jedes Tuning.

Zum Schluss noch ein paar Action-Fotos vom VOREM2018 Vintage Race in Langenfeld.

Nächster Einsatz: Oldschool RC Euro Masters, Limburg (NL) am 23./24. Feb. 2019





Donnerstag, 21. Februar 2019

Tamiya Top Force 1991

Ich möchte mal wieder eines meiner "Vintage" Modelle vorstellen. Der Tamiya Top Force aus dem Jahr 1991 hat mich lange begleitet. Damals fuhr ich eines der edlen "Evolution" Modelle mit Kohlefaserchassis und den tollen HiCap Dämpfern. Heute wäre ein solches Modell in Neuzustand nahezu unbezahlbar.

Damals wurde es zunächst bei Offroad-Rennen und später zum Tourenwagen umgebaut  bei den Rennen auf Asphalt eingesetzt.

Vor einigen Jahren kam ich dann aber nochmal zu einem solchen Modell. Ebenfalls mit Kohlefaserchassis. Allerdings kein Original Tamiya, sondern ein Nachbau. Das Chassis entspricht aber exakt dem Original. Da ich an der Akkuposition einen "Shorty-Akku" einsetze, habe ich noch etwas Platz, um den Regler direkt vor dem Motor zu platzieren. Die anderen Komponenten sind an ihrem vorgesehenen Platz montiert.

Die Dämpferbrücken vorne und hinten sind etwas verstärkt. Hinten fehlen die Ausschnitte ganz, so daß es mir möglich war, einen Spoilerhalter vom Kyosho Lazer ZX einzusetzen - also dem Konkurrent damaliger Tage.
Mr. Tamiya möge es mir verzeihen 😋

Da ich das Geld für die sündhaft teuren HiCap Dämpfer nicht ausgeben wollte, kamen die Dämpfer eines Losi 22 Buggys zum Einsatz. Die passen in den Abmessungen genau und die Qualität ist einfach top.

Der Regler stammt von GM Racing. Ein einfacher Genius Race muss die Pferdestärken aus dem 13,5T Turnigy Motor kontrollieren.

Das Reglement der Oldschool RC Euro Masters in Limburg/NL die ich mit diesem Fahrzeug bestreiten will, würde sogar einen wesentlich stärkeren 10,5T Motor zulassen. Aber soviel Leistung in einem Oldtimer ist mir dann doch etwas zuviel.

Grundsätzlich funktioniert so ein Antrieb zwar im Top Force, aber bereits bei den beiden letzten VOREM-Vintage Rennen in Langenfeld (P2 und P4 mit diesem Fahrzeug) konnte man sehen daß ein 13,5T mehr als ausreichend ist.

Eine Hallenrennstrecke ist wesentlich fordernder für das Material und ein alter Spruch der ganz besonders für Vintage-Fahrzeuge gilt heisst: "To finish first, first you have to finish"

In diesem Sinne - See you @ the track!

Über die Lunchbox die ich auch mit zum Vintage-Rennen nach Limburg nehme, kannst Du HIER lesen.

Alles muss rrrrraus! Winterschlussverkauf!

Naja...vielleicht nicht alles...aber da ich immer wieder einige meiner Modelle loswerden möchte, habe ich jetzt mal eine feste "zu Verkaufen" Seite gemacht die Ihr rechts im Menü ganz unten findet.

Es lohnt sich dort immer wieder mal reinzuschauen.

Würde mich freuen, wenn meine Modelle in gute Hände kommen. Freue mich auf Eure Anfrage!

Tamiya M-05 V. II

Die Tamiya M-Chassis zählen zu den beliebtesten Fahrzeugen des japanischen Herstellers. Sie sind etwas kleiner als die üblichen Modelle im Maßstab 1:10, aber von den Abmessungen her näher am Original.

Traditionell kommen die M-Chassis mit Front- oder Heckantrieb. So kann man das Fahrzeug so bauen, wie es dem Vorbild entspricht, auch wenn Tamiya hier einige Male seltsame Entscheidungen getroffen hat und z.B. einen Abarth 1000 mit Frontantrieb herausgebracht, obwohl das Vorbild selbstverständlich einen Heckantrieb hat.😄

Mein Modell war eigentlich die Urversion des M-05, welche in 2017 mit einem "Version II-Umbau" versehen wurde um auch die zeitgemäßen eckigen Lipo-Akkus unterbringen zu können. Während diesem Umbau wurde gleich alles erneuert und upgedated was sich dreht und bewegt.


Das wichtigste Tuningteil ist das ölgefüllte Differential von 3-Racing, welches dem frontangetriebenen Renner einige Vorteile in der Traktion beschert. Ausserdem sind edle TRF Doppelgelenk-Kardanwellen drin. Für diese Autos eigentlich das Beste was zu bekommen ist.

Und natürlich Öldämpfer. Hier die bewährten Modelle von Yeah-Racing. Eigentlich kein Tuning, sondern eine Selbstverständlichkeit wie Kugellager. Mit den serienmäßigen Reibungsdämpfern die Tamiya immer noch bei einigen Baukästen dazupackt, kann man eigentlich nicht ernsthaft fahren.

Als kleiner Trick für noch mehr Traktion wurde der Frontrammer mit Blei ausgegossen.
Die verwendete Karosserie ist übrigens eine inzwischen sehr seltene Datsun 240Z von HPI die leider nicht mehr zu bekommen ist. Sie hat inzwischen einige Kampfspuren, ist aber noch für viele Rennen gut.

Verbaute Tuningteile

3-Racing ölgefülltes Kegeldiff
Tamiya 42300 TRF Doppelgelenk-Kardanwellen
Tamiya 54192 Alu Lenkungsbrücke
Tamiya 54320 Carbon Dämpferbrücke vorne
Tamiya 54475 Carbon Dämpferbrücke hinten
Tamiya 54613 Stahlstiftesatz
Yeah Racing Öldämpfer purple mit Tamiya-Federn
Alu-Radmitnehmer
Carson Cup Machine Motor
Carson 20T Stahlritzel
Reifen: Sweep

Das Auto soll meinen Rennstall nun verlassen. Wer ernsthaftes Interesse hat, sollte also Kontakt zu mir aufnehmen.