Donnerstag, 7. Juni 2018

Bekanntgabe zu "meinen" Rennserien

Liebe Fans der Youngtimer- und GT-Sport Rennserie

Wie ihr ja sicher bereits wisst, wird die GT-Sport Rennserie ab dem Herbst einer der festen Bestandteile der neuen „Kleinserie“ von RC-Kleinkram werden.

Das freut mich sehr, denn damit wird die Serie nicht mehr nur eine One-Man-Show sein die von mir alleine organisiert wird, sondern für die Zukunft auf professionelle Beine gestellt. Ein erfahrenes und engagiertes Team wird sich dann darum kümmern diese Rennserie deutschlandweit zu organisieren.

Ich habe mich entschlossen, auch die seit fünf Jahren beliebte RC-Youngtimer Trophy nicht mehr auszurichten.

Nicht zuletzt die zahllosen Diskussionen über Regelwerke und Sonderwünsche einzelner Fahrer, die immer zeitaufwändiger, aufreibender und auch unschöner werden, haben den Entschluss in mir reifen lassen vorerst keine Rennserien mehr zu organisieren.

Rennen organisieren die es in der Form anderswo bisher nicht gab...das mache ich seit vielen Jahren sehr gerne mit großem Spaß. Aber es scheint heute nicht mehr möglich zu sein, so etwas mit vertretbarem Aufwand durchzuführen ohne sich nicht zumindest zeitweilig dem Unmut, Spott oder noch unfeinerer Dinge auszusetzen, obwohl die Rennerei ja eigentlich gedacht ist, vielen Leuten Spaß zu bringen.

Mich freut es aber sehr, auch den Youngtimer-Fans ankündigen zu können, dass sich auch hier für euch etwas in den beiden noch zu verkündenden Klassen der „Kleinserie“ finden wird, was euch sicherlich sehr gefallen wird. Keine 1:1-Youngtimer-Kopie, sondern eine Weiterentwicklung dieser Idee auf die ich schon sehr gespannt bin. Für genauere Details wartet einfach die entsprechenden Ankündigungen von RC-Kleinkram ab. 😊

Für welche Klasse ihr euch auch entscheiden werdet, ich bin sicher wir sehen uns auf der Rennstrecke. Darauf freue ich mich schon!

Grüße vom Jörg 👋


P.S.: Alles was für diese Saison noch geplant ist, bleibt natürlich im Kalender!

Freitag, 1. Juni 2018

Neues vom TT

Nachdem nun mein TT-02S seit Anfang des Jahres in der Klasse GT-Sport erfolgreich und sehr zuverlässig im Einsatz ist, möchte ich mal wieder ein Update über die eingesetzte Technik bringen.

In der folgenden Tabelle habt Ihr eine gute Übersicht über das eingesetzte Material

TT-02S Essen Wuppertal Essen Lüdenscheid Düren
Motor Dash LTS Gens Ace Mars Gens Ace Mars Gens Ace Mars Gens Ace Mars
Regler Toro 120A Toro 120A Toro 120A Toro 120A Toro 120A
Servo GM Racing HGM-SLP GM Racing HGM-SLP GM Racing HGM-SLP GM Racing HGM-SLP GM Racing HGM-SLP
Akku Gens Ace Shorty Gens Ace Shorty Gens Ace Shorty Gens Ace Shorty Gens Ace Shorty
Reifen LRP VTEC 27 LRP VTEC 27 LRP VTEC 27 Sorex 36 Ride REX 30
Karosserie Tamiya NSX GT3 Tamiya NSX GT3 Tamiya NSX GT3 Protoform Corvette C7R Tamiya NSX GT3

Da ich auch immer wieder mal nach dem Gesamtgewicht des Fahrzeugs gefragt werde, hier mal ein Bild des fahrfertigen Chassis auf der Waage. Natürlich ist noch das Gewicht der Karosserie zu addieren.

Welche Karosserien ich einsetze, seht ihr HIER.
Das komplette "Kampfgewicht" ist:

Tamiya Honda NSX GT3 1231g
Tamiya Honda NSX GT3 1229g
Protoform Corvette C7-R 1205g
Protoform PFM10 1204g

Wie ihr sehr ist das Gesamtgewicht sehr leicht im Vergleich zu anderen Fahrzeugen. Mit den Ride Kompletträdern würde es nochmals um 18g absinken! Ich habe eigentlich keinen besonderen Leichtbau betrieben. Ich habe allerdings darauf geachtet, daß die Kabel so kurz wie möglich gehalten sind und der Akku wird nur von 2 Kunststoff-Servohörnchen gehalten.

Noch ein Wort zu der Protoform PFM10 Karosserie. Diese konnte bisher weder in Meckenheim beim testen, noch in Lüdenscheid oder Düren im Training überzeugen. Ein sehr loses Heck und unruhiges Fahrverhalten brachten die an sich hübsche Karo auf meinen persönlichen letzten Platz in der Karosserie-Rangliste.

Beim nächsten Test werde ich dann mal mit dem hier zu sehenden neuen Tourenwagen-Heckflügel (Blitz 60305) ausrücken, der auch schon auf meiner Corvette sehr gut funktioniert. Ich bin sehr gespannt ob der Einfluss aufs Fahrverhalten so ist wie erhofft.

Ich werde berichten!
Die Action-Fotos sind wieder von Ralf Loch.

Montag, 7. Mai 2018

Rennleiter - eine aussterbende Spezies?

Der nun folgende Text bezieht sich nicht auf eine spezielle Rennveranstaltung. Es gibt auch keinen besonderen Anlass. Aber mir fällt es auf einem Großteil der RC-Rennveranstaltungen in den verschiedensten Klassen und Kategorien auf, die ich besucht habe: Die spürbare Anwesenheit eines Rennleiters.


Es gibt meist jemanden, der vor dem Rennen die Teilnehmer begrüßt und nachher die Siegerehrung abhält. Es gibt auch jemanden der den Zeitnahme-PC bedient. Aber es gibt nur selten jemanden, der das Renngeschehen beobachtet und unfaire Aktionen kommentiert oder sogar ahndet.

Nicht selten wird das dann von schlitzohrigen Fahrern schamlos ausgenutzt. Egal ob man meterweise Strecke abkürzt, Gegner absichtlich oder aufgrund von fahrerischen Defiziten mehrfach abschießt, oder es auf dem Fahrerstand oder dem Fahrerlager verbale Auseinandersetzungen gibt. Auch Helferposten die entweder gar nicht oder erst nach dem dritten Aufruf erscheinen (obwohl ja alle gerne möchten daß der Zeitplan eingehalten wird) oder ihrer Aufgabe nicht wirklich nachkommen wären ein Thema für die Rennleitung.

Es muss ja nicht streng wie auf einem Kasernenhof zugehen, aber sind es nicht meistens die Rennen mit hervorragender Rennleitung die auch im Nachherein lange positiv in Erinnerung bleiben?
Ausserdem: Wird gerade zu Beginn der Veranstaltung mal die eine oder andere Stop&Go-Strafe verhängt, wird normalerweise danach grundsätzlich disziplinierter und fairer miteinander umgegangen.

Technische Abnahme bei einem Offroad-Rennen
"Früher" war es normal, sein Auto nach dem Lauf zur technischen Abnahme zu bringen, bevor man sich auf seinen Helferposten begab. Auch das ist kaum noch irgendwo angesagt. Wozu Regeln wenn sich niemand um die Einhaltung kümmert?
Wenn im Nacherein im Internet über sowas diskutiert wird, hilft das meist niemandem - am wenigsten dem ausrichtenden Verein.

Ich möchte nicht klagen oder meckern, aber die meisten Leser dieser Zeilen kennen daie angesprochenen Probleme und wünschen sich tolle und vor allem faire Rennen. Die Vereine die Rennen ausrichten wünschen sich gute Stimmung und viele Starter die gerne wiederkommen.
Von daher macht es sicher Sinn, mal drüber nachzudenken,. ob sich die nächste RC-Rennveranstaltung nicht vielleicht noch besser machen lässt. Würde mich freuen.
Gerne lese ich dazu Eure Kommentare und Anmerkungen.

Dienstag, 1. Mai 2018

Honda NSX - jetzt in fääätt

Meine erste Version des Honda NSX GT3 kam ja recht gut an. Er diente auch als "Werbeauto" für die neue GT-Sport-Rennserie und hatte vielleicht einen nicht unerheblichen Anteil an der Aufmerksamkeit den die Rennserie erreichte.

Jetzt wo die Serie läuft ist es an der Zeit, eine neue Version des NSX aufzulegen. Bei Tamiya gibt es viele Fahrzeuge der spektakulären japanischen GT-Serie. So hat der NSX GT3 jetzt ein breites "Bodykit" bekommen. 😁

Daher darf sich der neue jetzt auch NSX GT3-R nennen. Nachdem der GT3 nun bei den Hallenrennen eingesetzt wurde, wird der "R" jetzt bei den Rennen im Freien den Track rocken.

Ich fand es ganz nett, das weiß-orangene Thema weiter zu führen. Es wurden aber nicht alle des sehr umfangreichen Sticker-Sets (über 130 Teile!) verwendet. Die meisten Aufkleber habe ich auf dem Heimplotter selbst erstellt.

Mal sehen wie er sich im Rennen schlägt.

HIER gehts zum Karosserietest.




Montag, 30. April 2018

GT-Sport Karosserietest

Am vergangenen Wochenende hatte ich die Gelegenheit, diverse Karosserien auf meinem GT-Sport Auto beim MAC Meckenheim zu testen und zu vergleichen. Ein Vergleich der gefahrenen Zeiten war leider nicht möglich. Also ging es hier dieses Mal nur um das Handling und das "Bauchgefühl".

Setup und Ausstattung des Fahrzeugs war bis auf die Karosserie jedes Mal gleich, damit ein möglichst objektives Ergebnis dabei herauskam.
Motor:  Gens Ace 17,5T
Untersetzung: 5:1
Akkus: Gens Ace RS 4500
Regler: Toro TS120A
Reifen: LRP VTEC27



Zuerst wurde ein Akku mit meiner bewährten Tamiya Honda NSX GT3 gefahren um erst mal eine Referenz zu bekommen. Das Fahrverhalten war wie immer neutral und unzickig.

Übrigens sehr gut hat mir der Speed des Autos gefallen. Der Fahrspaß auf den etwas größeren Aussenstrecken ist wirklich top.

Als nächstes probierte ich die PFM-10 von Protoform. Diese Karosserie hat kein "echtes" Vorbild, vereint aber Design-Merkmale aller möglichen aktuellen GT-3 Fahrzeuge und ist wirklich schick.
Obwohl das Fahrverhalten immer noch unkritisch zu nennen ist, würde ich diese etwas unterhalb der beiden nächsten Karosserien einordnen. Da ich mir hier zunächst nicht sicher war, habe ich mit meinem letzten Akku des Tages den test noch einmal wiederholt. Das Ergebnis war aber das Gleiche. Etwas unruhiger als die anderen Karos mit einem leicht losen Heck. Ich denke ich werde hier für den nächsten Test nochmal einen anderen Heckflügel im Gepäck haben.

Bei der nächsten Karosserie hatte ich an sich keine so hohen Erwartungen. Die Tamiya Raybrig NSX Concept wurde von mir kurzerhand zur NSX GT3-R "umgebaut". Umso überraschender war das wirklich traumhafte Einlenk- und Fahrverhalten. Es wurde nicht der originale Heckflügel verwendet, sondern einer aus meinem Fundus.

Diese schicke Karosserie darf gut und gerne als positive Überraschung bezeichnet werden. Auch hier bestätigte sich der erste Eindruck bei einem zweiten Testlauf.
Übrigens fehlten noch ein paar Sticker zur Detaillierung, die inzwischen aber an Bord sind. So sieht der GT3-R noch etwas schicker und nicht mehr ganz so nackt aus.

Als letztes habe ich die Protoform Corvette C7R getestet. Da diese Karosserie den ersten GT-Sport Lauf gewinnen konnte, habe ich nur gutes erwartet und wurde nicht enttäuscht.
Ich habe die Vette mit einem 190mm breiten Tourenwagen-Heckflügel ausgestattet. In dieser Kombi war das Fahrverhalten wirklich hervorragend und - zusammen mit der zuvor getesteten NSX auf Top-Niveau.

Optisch ist der US-Dampfhammer ja doch eine große und wuchtige Erscheinung. Beim nächsten Rennen habe ich nun die Qual der Wahl, ob ich mit der Corvette oder dem NSX GT3-R fahre. Es ist natürlich zu erwähnen, daß solche Ergebnisse immer Fahrer- und streckenspezifisch sind. Das Ergebnis könnte auf einer anderen Strecke also schon wieder ganz anders aussehen.

Grundsätzlich hätte ich das Fahrzeugsetup für diese Strecke noch etwas verfeinern müssen. Darauf habe ich aber ausnahmsweise verzichtet, um das Testergebnis eben nicht zu verfälschen.

Für den nächsten Test habe ich dann zusätzlich noch eine Tamiya TOM's Lexus zur Verfügung. Optisch der NSX Concept sehr ähnlich. Mal sehen ob sie sich auch ähnlich "anfühlt".

Mir macht es großen Spaß das Aussehen und Fahrverhalten des Autos immer wieder mal verändern zu können. Daher gebe ich mir normalerweise auch immer recht viel Mühe mit der Ausgestaltung. Es bringt für eine tolle Optik so viel, wenn man die ganzen kleinen Details anbringt, wie Fensterrahmen, Luftein- und Auslässe etc. und auch kleinere Sponsorensticker.

Ich weiß daß es nicht jeder so sieht...aber für hässliche Zweckmodelle ist mir mein Hobbyetat zu wervoll. 👦
See you @ the track!