Montag, 7. Mai 2018

Rennleiter - eine aussterbende Spezies?

Der nun folgende Text bezieht sich nicht auf eine spezielle Rennveranstaltung. Es gibt auch keinen besonderen Anlass. Aber mir fällt es auf einem Großteil der RC-Rennveranstaltungen in den verschiedensten Klassen und Kategorien auf, die ich besucht habe: Die spürbare Anwesenheit eines Rennleiters.


Es gibt meist jemanden, der vor dem Rennen die Teilnehmer begrüßt und nachher die Siegerehrung abhält. Es gibt auch jemanden der den Zeitnahme-PC bedient. Aber es gibt nur selten jemanden, der das Renngeschehen beobachtet und unfaire Aktionen kommentiert oder sogar ahndet.

Nicht selten wird das dann von schlitzohrigen Fahrern schamlos ausgenutzt. Egal ob man meterweise Strecke abkürzt, Gegner absichtlich oder aufgrund von fahrerischen Defiziten mehrfach abschießt, oder es auf dem Fahrerstand oder dem Fahrerlager verbale Auseinandersetzungen gibt. Auch Helferposten die entweder gar nicht oder erst nach dem dritten Aufruf erscheinen (obwohl ja alle gerne möchten daß der Zeitplan eingehalten wird) oder ihrer Aufgabe nicht wirklich nachkommen wären ein Thema für die Rennleitung.

Es muss ja nicht streng wie auf einem Kasernenhof zugehen, aber sind es nicht meistens die Rennen mit hervorragender Rennleitung die auch im Nachherein lange positiv in Erinnerung bleiben?
Ausserdem: Wird gerade zu Beginn der Veranstaltung mal die eine oder andere Stop&Go-Strafe verhängt, wird normalerweise danach grundsätzlich disziplinierter und fairer miteinander umgegangen.

Technische Abnahme bei einem Offroad-Rennen
"Früher" war es normal, sein Auto nach dem Lauf zur technischen Abnahme zu bringen, bevor man sich auf seinen Helferposten begab. Auch das ist kaum noch irgendwo angesagt. Wozu Regeln wenn sich niemand um die Einhaltung kümmert?
Wenn im Nacherein im Internet über sowas diskutiert wird, hilft das meist niemandem - am wenigsten dem ausrichtenden Verein.

Ich möchte nicht klagen oder meckern, aber die meisten Leser dieser Zeilen kennen daie angesprochenen Probleme und wünschen sich tolle und vor allem faire Rennen. Die Vereine die Rennen ausrichten wünschen sich gute Stimmung und viele Starter die gerne wiederkommen.
Von daher macht es sicher Sinn, mal drüber nachzudenken,. ob sich die nächste RC-Rennveranstaltung nicht vielleicht noch besser machen lässt. Würde mich freuen.
Gerne lese ich dazu Eure Kommentare und Anmerkungen.

Dienstag, 1. Mai 2018

Honda NSX - jetzt in fääätt

Meine erste Version des Honda NSX GT3 kam ja recht gut an. Er diente auch als "Werbeauto" für die neue GT-Sport-Rennserie und hatte vielleicht einen nicht unerheblichen Anteil an der Aufmerksamkeit den die Rennserie erreichte.

Jetzt wo die Serie läuft ist es an der Zeit, eine neue Version des NSX aufzulegen. Bei Tamiya gibt es viele Fahrzeuge der spektakulären japanischen GT-Serie. So hat der NSX GT3 jetzt ein breites "Bodykit" bekommen. 😁

Daher darf sich der neue jetzt auch NSX GT3-R nennen. Nachdem der GT3 nun bei den Hallenrennen eingesetzt wurde, wird der "R" jetzt bei den Rennen im Freien den Track rocken.

Ich fand es ganz nett, das weiß-orangene Thema weiter zu führen. Es wurden aber nicht alle des sehr umfangreichen Sticker-Sets (über 130 Teile!) verwendet. Die meisten Aufkleber habe ich auf dem Heimplotter selbst erstellt.

Mal sehen wie er sich im Rennen schlägt.




Montag, 30. April 2018

GT-Sport Karosserietest

Am vergangenen Wochenende hatte ich die Gelegenheit, diverse Karosserien auf meinem GT-Sport Auto beim MAC Meckenheim zu testen und zu vergleichen. Ein Vergleich der gefahrenen Zeiten war leider nicht möglich. Also ging es hier dieses Mal nur um das Handling und das "Bauchgefühl".

Setup und Ausstattung des Fahrzeugs war bis auf die Karosserie jedes Mal gleich, damit ein möglichst objektives Ergebnis dabei herauskam.
Motor:  Gens Ace 17,5T
Untersetzung: 5:1
Akkus: Gens Ace RS 4500
Regler: Toro TS120A
Reifen: LRP VTEC27


Zuerst wurde ein Akku mit meiner bewährten Tamiya Honda NSX GT3 gefahren um erst mal eine Referenz zu bekommen. Das Fahrverhalten war wie immer neutral und unzickig.

Übrigens sehr gut hat mir der Speed des Autos gefallen. Der Fahrspaß auf den etwas größeren Aussenstrecken ist wirklich top.

Als nächstes probierte ich die PFM-10 von Protoform. Diese Karosserie hat kein "echtes" Vorbild, vereint aber Design-Merkmale aller möglichen aktuellen GT-3 Fahrzeuge und ist wirklich schick.
Obwohl das Fahrverhalten immer noch unkritisch zu nennen ist, würde ich diese etwas unterhalb der beiden nächsten Karosserien einordnen. Da ich mir hier zunächst nicht sicher war, habe ich mit meinem letzten Akku des Tages den test noch einmal wiederholt. Das Ergebnis war aber das Gleiche. Etwas unruhiger als die anderen Karos mit einem leicht losen Heck. Ich denke ich werde hier für den nächsten Test nochmal einen anderen Heckflügel im Gepäck haben.

Bei der nächsten Karosserie hatte ich an sich keine so hohen Erwartungen. Die Tamiya Raybrig NSX Concept wurde von mir kurzerhand zur NSX GT3-R "umgebaut". Umso überraschender war das wirklich traumhafte Einlenk- und Fahrverhalten. Es wurde nicht der originale Heckflügel verwendet, sondern einer aus meinem Fundus.

Diese schicke Karosserie darf gut und gerne als positive Überraschung bezeichnet werden. Auch hier bestätigte sich der erste Eindruck bei einem zweiten Testlauf.
Übrigens fehlten noch ein paar Sticker zur Detaillierung, die inzwischen aber an Bord sind. So sieht der GT3-R noch etwas schicker und nicht mehr ganz so nackt aus.

Als letztes habe ich die Protoform Corvette C7R getestet. Da diese Karosserie den ersten GT-Sport Lauf gewinnen konnte, habe ich nur gutes erwartet und wurde nicht enttäuscht.
Ich habe die Vette mit einem 190mm breiten Tourenwagen-Heckflügel ausgestattet. In dieser Kombi war das Fahrverhalten wirklich hervorragend und - zusammen mit der zuvor getesteten NSX auf Top-Niveau.

Optisch ist der US-Dampfhammer ja doch eine große und wuchtige Erscheinung. Beim nächsten Rennen habe ich nun die Qual der Wahl, ob ich mit der Corvette oder dem NSX GT3-R fahre. Es ist natürlich zu erwähnen, daß solche Ergebnisse immer Fahrer- und streckenspezifisch sind. Das Ergebnis könnte auf einer anderen Strecke also schon wieder ganz anders aussehen.

Grundsätzlich hätte ich das Fahrzeugsetup für diese Strecke noch etwas verfeinern müssen. Darauf habe ich aber ausnahmsweise verzichtet, um das Testergebnis eben nicht zu verfälschen.

Für den nächsten Test habe ich dann zusätzlich noch eine Tamiya TOM's Lexus zur Verfügung. Optisch der NSX Concept sehr ähnlich. Mal sehen ob sie sich auch ähnlich "anfühlt".

Mir macht es großen Spaß das Aussehen und Fahrverhalten des Autos immer wieder mal verändern zu können. Daher gebe ich mir normalerweise auch immer recht viel Mühe mit der Ausgestaltung. Es bringt für eine tolle Optik so viel, wenn man die ganzen kleinen Details anbringt, wie Fensterrahmen, Luftein- und Auslässe etc. und auch kleinere Sponsorensticker.

Ich weiß daß es nicht jeder so sieht...aber für hässliche Zweckmodelle ist mir mein Hobbyetat zu wervoll. 👦
See you @ the track!

Dienstag, 24. April 2018

Neues im Blog!

Ich habe die Seite „Meine RC-Garage“ mal wieder aktualisiert, weil sich so einiges getan hat. Einige Fahrzeuge haben mich verlassen. Aber es kam auch was Neues hinzu. Was daraus wird...Ihr werdet es in Kürze hier lesen 😉

Außerdem hab ich meine zukünftigen RC-Resto-Projekte mal aufgelistet.


Am unteren Ende des Blogs findet Ihr jetzt zwei Möglichkeiten, diesem Blog zu folgen. Wenn Ihr bei Google registriert seit, könnt Ihr einfach auf den "Folgen"-Button klicken.

Oder Ihr nehmt die Funktion "Per Email folgen". Dann bekommt Ihr auf dem Wege immer eine Nachricht wenn es hier etwas neues gibt. Würde mich sehr freuen, wenn sich einige Follower mehr einfinden.

Mittwoch, 21. März 2018

Zwei neue AMG GT-3 im Stall

Nachdem meine Slotracing-Leidenschaft wieder neu entfacht ist, wächst mein Rennstall beständig. Seltsamerweise haben sich bisher nur wenige Exemplare des Marktführers Carrera bei mir eingefunden. Aber mit dem schicken Mercedes AMG GT-3 in Werks-Lackierung hat es dann mal wieder ein Carrera-Modell in meine Sammlung geschafft.

Schnell wurde er für das Scalextric Digitalsystem digitalisiert und bei der Gelegenheit auch gleich des Magnetes beraubt, denn "richtiges" Slotracing braucht keine künstlichen Haftverstärker.


Die ersten Proberunden verliefen dann aber ernüchternd. Der Grip war so schlecht, daß sich der AMG geradewegs in die Riege meiner übelsten Performer einreiht. Man traute sich nicht mal einen Fahrbahnwechsel weil das den Mercedes völlig aus dem Konzept brachte.

Also wurden erst mal die Felgen und anschließend die Reifen rundum geschliffen und die Vorderreifen mit Sekundenkleber versiegelt (und natürlich nochmals geschliffen). Ausserdem wurde der "Karosseriewackel" ordentlich eingestellt.

Die Zeiten wurden durch diese Maßnahmen zwar ca. 8 Zehntel schneller, was ja schon mal eine kleine Welt ist, aber trotzdem war mein serienmäßiger Scalextric Ferrari 458 (ohne Magnet) eine Klasse (über eine Sekunde) besser. Hier muss ich also nochmal richtig ran. Klar, daß auch andere Gummis drauf müssen. Allerdings hab ich die bekannten "Ortmänner" beim örtlichen Händler bisher nicht bekommen.


Derweil hat sich ein Mercedes GT3 aus der japanischen GT-Serie mit einer spektakulären Lackierung im Manga-Style bei mir eingefunden. Da ich bisher nur beste Erfahrungen mit den Scalex-Fahrzeugen gemacht habe, bin ich sehr gespannt auf den Vergleichstest der beiden AMGs.

Das gibts hier dann also demnächst.

Danach ist ein ausführlicher Vergleichsgest verschiedener GTs unterschiedlicher Hersteller geplant. Bisher habe ich am Start:

Mercedes AMG GT3 - Carrera
Mercedes AMG GT3 - Scalextric
Mc Laren MP4/12 - Scalextric
Aston Martin GT3 - SCX
Porsche 911 GT3 - Ninco


Sehr gerne würde ich noch je ein Fahrzeug von Scaleauto und NSR mit in die Sammlung aufnehmen. Auf den Vergleich freuen ich mich schon sehr.