Sonntag, 29. November 2015

Supastox - Part II

Der Supastox hat nun auch eine Karosserie. Bei Schumacher wird diese Karo aus lizenzrechtlichen Gründen als "Type F" verkauft, Aber wie man unschwer erkennen kann, handelt es sich um einen Ferrari 458.




Ausserdem gibt es noch folgende Karos in der GT12-Kategorie:
"Type AU" - Audi R8
"Type AM" - Aston Martin
"Type P" -  Porsche 911
"Type L" - Lamborghini Gallardo
"Type A" - Ascari GT3

Auch von Proline gibt es eine passende Karosserie.

In England werden gerne die "Hot Hatch"-Karos gefahren. Also die heissen GTI-Style Kleinwagen.

Bei meinem Supastox habe ich auch ein einzelnes, wenn auch wichtiges Tuningteil eingebaut. Das optional erhältliche Differential. Serienmäßig kommt das Fahrzeug mit einer starren Achse. So wird es wohl in England auch gefahren.



Ich werde beide Varianten mal ausprobieren und dann berichten.

Freitag, 27. November 2015

Supastox - Low Budget Racer

Im November des Jahres purzelte ein ziemlich kleiner Karton auf meinen Basteltisch. Drin waren ne Menge kleiner Tütchen mit Teilen aus denen eines der innovativsten RC-Fahrzeuge entstehen sollte, das ich in letzter Zeit in den Händen hielt. Das macht sich nicht nur am sensationellen Preis von 67€ (!) fest, wie man später noch sehen wird.

Es ist ein Modell im klassischen 1:12er Maßstab. Jedoch geht der englische Hersteller Schumacher hier viele andere Wege als die im 1:12er Wettbewerbsbereich ansässige Anbieter. Die Zielgruppe ist auch eine andere. Der "Supastox" ist nicht als direkter Konkurrent zu den herkömmlichen 1:12er Fahrzeugen gedacht, sondern fährt üblicherweise unter Seinesgleichen. In England typischerweise mit 1s-Lipo-Akku und 13,5T Motor. Dort ist diese Klasse seit vielen Jahren eine feste Größe.

Der Bau geht sehr schnell und ohne Umwege zur Sache. Das Chassis in meiner Version ist aus einem Glasfaser-Verbundstoff. Sieht fast wie Carbon aus. Ist aber etwas flexibler und natürlich günstiger. Eine Carbon-Version ist ebenfalls erhältlich - aber mich interessiert ja, was diese günstige Version kann.


Ich werde mein Fahrzeug mit 2S-Lipos und einem 17,5T Motor ausrüsten. Hier sieht man die simple aber effektive Akku-Befestigung.

Das Powerpod ist aus schickem gefrästen und schwarz eloxiertem Alu, was ich in dieser Preisklasse nicht erwartet hätte.


Kurze Zeit später sah es dann schon fast fertig aus. Die Elektronik findet ausreichend Platz.


An dieser Stelle soll auch der für mich einzige Minuspunkt erwähnt werden. Die 4 Kugellager für die Vorderachse muss man separat bestellen, weil im Baukasten nur Plastiklager sind.

Das ist natürlich absolut albern und sollte dringend geändert werden. Niemand wird verübeln, wenn der Baukastenpreis dann entsprechend um die paar Euro angepasst wird, aber solche Plastiklager gehören nicht in einen Baukasten dieser Art.

Ich habe folgende Komponenten eingebaut:

Savöx 1256 Servo
Sky-RC Toro 45A Regler
Spektrum SR410 Empfänger
Gens Ace 17,5T Motor
Shorty-Akkus von NVision und Gens Ace

Ready to rumble!

Ein Hauptargument (neben dem Preis) überhaupt wieder mit einem "Pan Car" anzufangen ist die tatsache, daß die Reifen fertig und perfekt geschliffen zu einem guten Preis aus der Tüte kommen. Somit wird die in dieser Klasse eigentlich notwendige Reifenschleifmaschine überflüssig.

Das wars erst mal vom Bau. im nächsten Bericht gehts dann um die möglichen Karosserien und die Wahl die ich getroffen habe.

Hier gehts weiter mit dem Supastox

Sonntag, 18. Oktober 2015

The Return of the Kampfpappe (Update)

Mein zweites Auto für den Saisonstart der RC-Youngtimer-Trophy am kommenden Wochenende ist nun auch fertig.

Es ist ein Trabant 601S (ich glaube das steht für Spocht!) :-) in hübsch-häßlichem Original senfgelb.

Unter der Haube wurde der gute alte Tamiya M-03 wiederbelebt. Mit einem paar Alu-Lenkhebeln und neuen Yeah-Racing Aludämpfern isser nun bereit für heisse Kämpfe in der Essener Teppich-Arena.

Ich freue mich drauf!


Update: Die Kampfpappe erreichte in Essen einen 9. Platz von 16 Startern. Auch wenn es vielleicht keine Top-Platzierung war, bin ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden, weil es sehr eng und knapp zuging und ich mit der Performance des uralt M-03-Chassis sehr happy war.

Montag, 28. September 2015

Das war der NRW Offroad Cup 2015

Foto von Ralf Loch
Am 19. und 20. September endete die Saison des NRW Offroad Cups mit dem Masters in Troisdorf.

In dieser Saison lag der Focus für mich eindeutig nicht in einer möglichst hohen Ranglistenplatzierung, sonderen darin, Spaß zu haben und fahren was mir gerade gefällt.

Begonnen habe ich mit dem Truggy, den ich in den ersten 4 Rennen (Halle Langenfeld, MAC Eifel, Troisdorf und Langenfeld draussen) bewegt habe. Mit Platz 7 war dabei die Saisoneröffnung in der Langenfelder Halle noch am erfolgreichsten. Danach wollte es mit den Plätzen 16, 18 und 17 nicht mehr so wirklich gelingen, weshalb ich den Losi 22T nach 2,5 Rennsaisons erst mal zur Seite stellte.

Den HotBodies D413 4WD Buggy habe ich in Troisdorf, Langenfeld und in Dortmund eingesetzt. Auch hier sprang als beste Platzierung ein 7. Platz auf meiner Heimstrecke in Langenfeld heraus. Da ich den 4WD aber immer als zweite Klasse auf den Rennen eingesetzt habe, so ein Auto aber die volle Aufmerksamkeit erfordert, habe ich ihn schon beim Dortmund-Rennen nach zwei Läufen beiseite gestellt, um mich voll meinem Rennkäfer in der Fun-Klasse zu widmen.

Mit dem Käfer lief es gleich bei meinem ersten Start in dieser Klasse richtig gut. Bereits bei den ersten Akkus an den Trainings-Mittwochsen in Langenfeld war zu erkennen, daß der Losi 22 Buggy, den ich kurz zuvor gebraucht erstanden habe, noch lange nicht zum alten Eisen gehört. So konnte ich in Dortmund - noch mit der orangenen Karosserie - damit einen Premierensieg herausfahren. Dabei haben mir die Zweikämpfe mit meinem neuen Lieblingsgegner Walter Hornung, der später den zweiten Rang erreichte, ganz besonders viel Spaß gemacht.

Bild von Ralf Loch
Das gleiche Kunststück gelang mir beim folgenden Lauf in Trier nochmal. Auf der schönen sandigen Kunstrasenstrecke kam ich schon im letzten Jahr bestens zurecht. So auch dieses Mal. Wie schon 2014 war Trier für mich die Strecke des Jahres. Keine zu übertriebenen Sprungkombis und schön zu fahren.

Hier fuhr ich dann auch erstmals mit dem altbekannten Gulf-Design auf der Käfer-Karosserie.

Bild von Anja Fuhrmann
Dann folgte Duisburg. Die komplett neu gestaltete Lehmstrecke war eine besondere Herausforderung und erforderte ein gutes Setup und einen sensiblen Gasfinger, zumal sich der Grip irgendwie in jedem Lauf anders präsentierte. Leider spielte mir die Technik hier einen Streich. Ein defekter Motorsensor verhinderte ein besseres Ergebnis. Trotzdem war ich mit einem 5. Platz hier nicht unzufrieden.

Das Finale fand - wie eingangs erwähnt - in Troisdorf statt. Wie schon bereits beim ersten Ausflug dorthin im Frühjahr wollte mir meine frühere Lieblingsstrecke in diesem Jahr nicht recht gefallen, In Troisdorf hat man sich in diesem Jahr für eine sehr anspruchsvolle Strecke entschieden. Darunter hat die Fahrbarkeit vielleicht etwas gelitten. Trotzdem konnte ich mit Platz 2 noch einmal einen guten Saisonabschluss einfahren.

Die Käferklasse war DIE Neuheit der Saison. Was aus ner "fixen Idee" geworden ist, sucht Seinesgleichen. Die Rennen sind spannend, eng und sehr ausgeglichen. Man darf gespannt sein, was sich noch daraus entwickelt.








Sonntag, 13. September 2015

Mein RC Youngtimer für die nächste Saison

Seit 2 Jahren sind die schönen RC-Youngtimer ein fester Bestandteil der RC-Szene. Die Rennserie wird vor allem im Herbst/Winter ausgetragen. Mein neues Fahrzeug für die TT-Klasse ist bereit.


In dieser Saison weicht der Alfa Giulia GTA einem etwas moderneren Alfa 75 Turbo von Killerbody.


Unter der Haube werkelt wieder der Tamiya TT02-S, den ich kurz vor Ende der letzten Wintersaison angeschafft habe. Da die Karosserie etwas schmaler ist als der alte GTA kommen auch an der Hinterachae 26mm breite HPI-Classic-Reifen zum Einsatz.

Regler:Robitronic ICube
Empfänger: Spektrum SR2000
Sender: Spektrum DX4S
Servo: GM-Racing HGM-SLP
Motor: Carson Cup-Machine
Akkus: Gens Ace 4200 Shorty

Donnerstag, 6. August 2015

Käfer-Cup - der nächste Hype in der Offroad-Szene!

Im Moment scheint ein schnell um sich greifender Bazillus die RC-Offroad-Szene im Westen der Republik zu befallen - der Käfervirus!

Wir klären hier, worum es geht, und warum es derzeit täglich mehr werden.


Die größte RC Offroad-Rennserie ist der NRW Offroad Cup. Innerhalb dieses Cups werden diverse Rennklassen gestartet - so auch eine "Fun-Klasse" in der alles gefahren werden darf, was im Maßstab 1:10 mit einem 17,5T Motor fahren kann.


Irgendwann tauchten mal zwei 2WD Buggys mit einer Käfer-Karosserie auf. Die eine etwas radikaler beschnitten und die andere mit Kotflügeln und Lampen - gut als Kugelporsche zu erkennen. Das Fahrbild dieser Fahrzeuge hat gleich viele begeistert, so daß an den inzwischen extrem beliebten Trainigstreffen beim AMC Langenfeld ein oder zwei weitere Käfer auftauchten...und am nächsten Mittwoch noch welche...und irgendwann wurde die erste 10er-Karosseriebestellung verteilt.

Am folgenden Mittwoch nochmal 10...und dann nochmal 6 oder 8. Unglaublich - plötzlich wollten alle Käfer fahren!

Die Käfer starten im Rahmen der FUN-Klasse, die - und das soll ausdrücklich nochmal gesagt werden - nie eine Einsteigerklasse war, sondern eine leistungsreduzierte Klasse die viele verschiedene Fahrzeuge zulässt und nicht zuletzt gerade deshalb auch gut geeignet für Einsteiger ist, die mit den sehr schnellen Modified-Boliden der anderen Klassen schnell überfordert sind.

Aber gerade in der Käfer-Klasse treffen sich auch erfahrenere Piloten die sich sehr spannende und enge Fight liefern. Das ist möglich weil man mit einem 17er Motor eben noch richtig fighten kann, während ein 6,5er in anderen Autos das Limit für einige doch schon deutlich überschreitet. Da machts schon Mühe die Linie zu treffen, weswegen dann kaum noch Gelegenheit für ausgedehnte Zweikämpfe bleibt.


Das ist beim Käfer-fahren alles deutlich relaxter - und deshalb nicht nur toll anzusehen - es macht einen Riesen-Spaß und das macht scheinbar den Reiz dieser Klasse aus. Wer die Käfer fliegen sieht weiß, daß hier ganz und gar nicht langsam rumgeeiert wird. Da wird um jeden Meter gefightet


Gefahren wird eigentlich jedes 2WD Buggy-Chassis, vom billigen LRP-Twister bis zum High-Tech Yokomo. Die Karosserie gibts bei Racersparadise.

Infos gibts beim AMC Langenfeld, der sich jeden Mittwoch auf der Vereinsrennstrecke an der Korfmacherstr. in L'feld trifft. Oder eben auch in der sehr aktiven Facebook-Gruppe des AMC. Wir freuen uns über jeden Mitfahrer!




Fotos von Ralf Loch und Jörg Unkelbach

Montag, 20. April 2015

Pinky geht in Rente

Pinky - der bekannte pinkfarbene BMW 2002 Turbo aus der RC Youngtimer Trophy mit dem HPI RS4 Mini Chassis unter der Haube hatte am vergangenen Wochenende seinen vorerst letzten Einsatz. Da schlug er sich nochmal hervorragend und erreichte einen guten 6. Platz. Das Youngtimer Rennwochenende auf der Intermodellbau-Messe in Dortmund war das Saisonfinale der nur im Winter stattfindenden Serie. Daher ist es Zeit für neue Pläne.

Die elektronischen Komponenten werden für den Einsatz in meinem neuen D413 Buggy und dem M-05 gebraucht.

Es ist natürlich nicht ausgeschlossen, daß der RS4 Mini mal wieder irgendwann eine Wiedergeburt erlebt, denn ein Verkauf ist nicht geplant. Aber das sehen wir später.

Tech-Info:
Fahrzeug: HPI RS4 Mini (1996)
Karosserie: HPI BMW 2002 Turbo
Motor: Carson Cup-Machine
Untersetzung: 33/81
Regler: Simprop Speed Car 12T
Servo: Savöx 1257TG
Sender: Spektrum DX3C
Empfänger: OrangeRC DRX3
Reifen: Sweep 40 vorne, Sweep 30 hinten

Freitag, 20. März 2015

Bau der Südschleife hat begonnen

Endlich hat der Bau meiner Südschleife begonnen. Wer den Bau meiner digitalen Modellrennstrecke verfolgen will, sollte ab und zu mal in den Baubericht  klicken. (Rechts unter "Südschleife - digitale Slotcat-Rennstrecke")

Freitag, 16. Januar 2015

Südschleife - Layout angepasst

Das Layout der "Südschleife" hat kurz vor dem Baubeginn nochmal eine Korrektur des Layouts bekommen. Die Haarnadel, bestehend aus 1er Kurven, war sehr unrund zu fahren, weswegen ich diese Passage nochmal etwas großzügiger gestaltet habe. Ausserdem wurden 2 Kurvenweichen mit reingenommen.

So soll es dann losgehen. Die Plattenmaße sind übrigens 420 x 120cm