Montag, 30. April 2018

GT-Sport Karosserietest

Am vergangenen Wochenende hatte ich die Gelegenheit, diverse Karosserien auf meinem GT-Sport Auto beim MAC Meckenheim zu testen und zu vergleichen. Ein Vergleich der gefahrenen Zeiten war leider nicht möglich. Also ging es hier dieses Mal nur um das Handling und das "Bauchgefühl".

Setup und Ausstattung des Fahrzeugs war bis auf die Karosserie jedes Mal gleich, damit ein möglichst objektives Ergebnis dabei herauskam.
Motor:  Gens Ace 17,5T
Untersetzung: 5:1
Akkus: Gens Ace RS 4500
Regler: Toro TS120A
Reifen: LRP VTEC27


Zuerst wurde ein Akku mit meiner bewährten Tamiya Honda NSX GT3 gefahren um erst mal eine Referenz zu bekommen. Das Fahrverhalten war wie immer neutral und unzickig.

Übrigens sehr gut hat mir der Speed des Autos gefallen. Der Fahrspaß auf den etwas größeren Aussenstrecken ist wirklich top.

Als nächstes probierte ich die PFM-10 von Protoform. Diese Karosserie hat kein "echtes" Vorbild, vereint aber Design-Merkmale aller möglichen aktuellen GT-3 Fahrzeuge und ist wirklich schick.
Obwohl das Fahrverhalten immer noch unkritisch zu nennen ist, würde ich diese etwas unterhalb der beiden nächsten Karosserien einordnen. Da ich mir hier zunächst nicht sicher war, habe ich mit meinem letzten Akku des Tages den test noch einmal wiederholt. Das Ergebnis war aber das Gleiche. Etwas unruhiger als die anderen Karos mit einem leicht losen Heck. Ich denke ich werde hier für den nächsten Test nochmal einen anderen Heckflügel im Gepäck haben.

Bei der nächsten Karosserie hatte ich an sich keine so hohen Erwartungen. Die Tamiya Raybrig NSX Concept wurde von mir kurzerhand zur NSX GT3-R "umgebaut". Umso überraschender war das wirklich traumhafte Einlenk- und Fahrverhalten. Es wurde nicht der originale Heckflügel verwendet, sondern einer aus meinem Fundus.

Diese schicke Karosserie darf gut und gerne als positive Überraschung bezeichnet werden. Auch hier bestätigte sich der erste Eindruck bei einem zweiten Testlauf.
Übrigens fehlten noch ein paar Sticker zur Detaillierung, die inzwischen aber an Bord sind. So sieht der GT3-R noch etwas schicker und nicht mehr ganz so nackt aus.

Als letztes habe ich die Protoform Corvette C7R getestet. Da diese Karosserie den ersten GT-Sport Lauf gewinnen konnte, habe ich nur gutes erwartet und wurde nicht enttäuscht.
Ich habe die Vette mit einem 190mm breiten Tourenwagen-Heckflügel ausgestattet. In dieser Kombi war das Fahrverhalten wirklich hervorragend und - zusammen mit der zuvor getesteten NSX auf Top-Niveau.

Optisch ist der US-Dampfhammer ja doch eine große und wuchtige Erscheinung. Beim nächsten Rennen habe ich nun die Qual der Wahl, ob ich mit der Corvette oder dem NSX GT3-R fahre. Es ist natürlich zu erwähnen, daß solche Ergebnisse immer Fahrer- und streckenspezifisch sind. Das Ergebnis könnte auf einer anderen Strecke also schon wieder ganz anders aussehen.

Grundsätzlich hätte ich das Fahrzeugsetup für diese Strecke noch etwas verfeinern müssen. Darauf habe ich aber ausnahmsweise verzichtet, um das Testergebnis eben nicht zu verfälschen.

Für den nächsten Test habe ich dann zusätzlich noch eine Tamiya TOM's Lexus zur Verfügung. Optisch der NSX Concept sehr ähnlich. Mal sehen ob sie sich auch ähnlich "anfühlt".

Mir macht es großen Spaß das Aussehen und Fahrverhalten des Autos immer wieder mal verändern zu können. Daher gebe ich mir normalerweise auch immer recht viel Mühe mit der Ausgestaltung. Es bringt für eine tolle Optik so viel, wenn man die ganzen kleinen Details anbringt, wie Fensterrahmen, Luftein- und Auslässe etc. und auch kleinere Sponsorensticker.

Ich weiß daß es nicht jeder so sieht...aber für hässliche Zweckmodelle ist mir mein Hobbyetat zu wervoll. 👦
See you @ the track!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen