Freitag, 26. April 2013

Die wilde Katja - Aufbau eines Sportboot-Klassikers von Robbe


Ja ja die Katja die hat ja...fand schon Heino. :-) Warum Robbe seiner kleinen Sportyacht diesen Namen gab, wissen wir nicht. Ist auch nebensächlich, denn leider ist dieses Modell inzwischen nicht mehr im Programm des Herstellers aus Grebenhain. Ich konnte eines aus der letzten Lieferung an den örtlichen Händler erstehen.

Serienmässig ist ein relativ milder 400er Bürstenmotor für das kleine Modell vorgesehen. Ich wollte aber weder die biedere Optik beibehalten, noch die dazu passende Motorisierung.

Bin mir noch nicht ganz sicher, wohin die Reise optisch gehen soll. Ich bin im Netz auf die schnittigen Boote der Carabinieri in Venedig aufmerksam geworden, die eine gewisse Ähnlichkeit mit der "Katja" haben.

Na mal sehen...

Aus einem ehemaligen Modellflieger hatte ich einen kleinen Brushless-Aussenläufer in der Grabbelkiste. Der fand mit einem etwas modifizierten Motorspant den Weg in das Modell. Dieser Antrieb macht einen 3-Zelligen Lipo-Akku als Stromquelle für das Boot nötig. Ausserdem brauche ich einen passenden Regler mit vor- und Rückwärts-Fahrstufe. 
Als Lenkservo für das kleine Ruder sollte ein 9gr.-Servo reichen. Dazu baute ich eine Servohalterung aus einem Kunststoffprofil.

Sehr bald geht es hier weiter. Bleibt dran!
Ich freue mich über Eure Kommentare.

Dienstag, 23. April 2013

Sandmaster-WM 2013 1. Lauf

Am Wochenende des 20. und 21. April fand der erste Outdoor-Lauf des NRW Offroad-Cups auf der komplett neugestalteten Strecke in Troisdorf statt.

104 Nennungen kämpften in den diversen Klassen um Punkte und Plätze. Ein sehr langes Rennwochenende wurde das, zu dem an anderer Stelle reichlich diskutiert wurde.

Da die Sandmaster-Klasse in diesem Jahr ja in die "Fun-Klasse" des NORC integriert ist, gab es neue Gegner. Das war auch gut so, denn der Großteil der Sandy-Piloten konnte aus den unterschiedlichsten Gründen nicht am Start sein und so gab das Sandy-Starterfeld leider nur ein trauriges Bild ab.

Im letzten Jahr hätten die Rundenzeiten der Sandmaster in der Fun-Klasse noch für vordere Plätze gesorgt. In diesem Jahr entschlossen sich aber einige Fahrer, mit Top-Material an den Start zu gehen, was man normalerweise in der 2WD oder 4WD Klasse erwartet hätte. Nur da gewinnt man vielleicht nicht so leicht....naja...muss jeder selber wissen, welche Gegner er besiegen will. Mit Brushless-Power hätte man die monströsen Sprünge sicher leichter meistern können. Im Sandmaster fehlte doch ein bischen Leistung.

Aber Sandmaster ist Retro und Retro ist cool! :-)
Marco musste kurzfristig auf ein Ersatzauto umsatteln und Jörg und Heinrich landeten mit ihren technisch unterlegenen Sandmastern im hinteren Drittel des Feldes (Platz 11 und 12), was dem Spaß an der Sache natürlich keinen Abbruch tat.

Natürlich hoffen wir beim nächsten Lauf in Duisburg auf ein Sandmaster-Starterfeld in gewohnter Größe. Dann bekommen wir sicher auch wieder eine eigene Gruppe voll, was den Fahrspaß dann nochmal steigert.

See you on the Track!

Bilder von Ralf Loch