Dienstag, 4. März 2014

Neues Rennfahrzeug für mich: Losi 22T

Nachdem ich nun seit 2009 in der Short-Course 2WD Klasse Rennen mit leistungsmäßig begrenzten Motoren fahre, war es mal wieder an der Zeit für größere Freiheiten. Also lag es nahe sich eine Rennklasse mit nur sehr wenigen technischen Begrenzungen auszusuchen.

Nach Anstoß meiner Rollatormafia-Teamkollegen und anschliessender reiflicher Überlegung fiel die Wahl dann auf die 2WD Truck-Klasse. Freie Reifenwahl und freie Wahl der Motoren und Regler - das klang verlockend. Man darf immer mehr als genug Leistung einbauen und kann die Limits der Technik ausloten.

Der Losi 22T entspricht technisch dem höchsten Stand der Entwicklung in dieser Klasse. Erstklassige Materialien und eine sehr durchdachte Konstruktion lassen kaum Wünsche offen. Dazu kommt eine schick lackierte Karosserie mit aggressivem Look, da ich auf eine fertig gebaute RTR-Version zurückgriff.

Die RTR-Elektronik ersetzte ich allerdings komplett durch andere Komponenten. Der Brushless-Motor kommt von Gens Ace und sollte sich in der 10,5T-Version mehr als ausreichend kräftig für den engen und winkligen Hallenkurs erweisen.

Die Lenkung übernahm mein bewährtes Savöx-SC1251 Servo
Den Strom aus den neuen Nvision Shorty-Akkus dosierte mein neuer Hobbywing Xerun 90A-Regler. Tja...noch vor einigen Jahren sah "Blue is Better" bei mir anders aus. :-)

Ich darf vorweg nehmen, daß ich mit der Qualität als auch von der Performance der eingesetzten Komponenten bislang sehr zufrieden bin.

Auf dem ersten Lauf zum NRW Offroad Cup in der Sporthalle in Langenfeld sollte also das Rollout und auch die Premiere ohne Generalprobe stattfinden. Die Tips die ich zuvor von unterschiedlichen Quellen bekommen habe, erwiesen sich für mich und für diese Strecke nicht als hilfreich. der erste Vorlauf war eine Katastrophe, weil das Auto extrem stark über die Vorderräder schob und auch sonst sehr träge unterwegs war.

Von da an wurde das Setup in jedem der vier Vorläufe verbessert, so daß in jedem Lauf eine deutliche Steigerung möglich war. Am Ende waren es doch zahlreiche Setup-Änderungen an allen Ecken und Enden des Fahrzeuges. Obwohl ich dann wegen der verhunzten ersten Läufe nur mit der Startnummer 11 in die Finale gehen konnte, war ich doch sehr zuversichtlich, meine Position schnell verbessern zu können.

Meine Starts waren in allen Finalläufen extrem gut und einmal konnte ich mich bis auf den 3. Platz vorkämpfen. Ein bischen Rennpech hier, ein bischen fahrerisches Unvermögen da bescherten mir als bestes Ergebnis einen 6. Platz und final am Ende Platz 8.

Trotzdem war ich sehr zufrieden mit dem ersten Einsatz des 22T und vor allem mit dem erarbeiteten Setup, welches sicher für ein wesentlich besseres Ergebnis gut gewesen wäre.
Wer es sich einmal ansehen will kann es sich hier herunterladen: 22T-Setup Langenfeld Indoor

Nun freue ich mich auf den Beginn der Outdoor-Saison und hoffentlich viele schöne Rennen mit meinem neuen Losi 22T


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