Dienstag, 23. Oktober 2018

Mein Renner für die Vintage Trans Am Klasse

Nachdem ich meinen Tamiya TB-03 ja schon einmal kurz vorgestellt hatte, will ich heute das rennfertige Fahrzeug noch einmal etwas genauer zeigen.

Starten soll das Fahrzeug in der "Vintage Trans Am" Klasse, die im Rahmen der "RCK Kleinserie" deutschlandweit ausgetragen wird.

Vintage Trans Am...das hat natürlich auch ein originales Vorbild. In den USA sind das Tourenwagen der 60er bis 70er Jahre amerikanischer Herkunft mit dicken V8 Blubbermotoren und eher rustikalen Fahrwerken die ihre liebe Mühe mit der vielen Leistung haben.

In den USA gibt es diese Klasse seit einigen Jahren auch im Maßstab 1:10. Möglichst offenes technisches Reglement mit streng reglementierten Motoren und Reifen. Genau so läuft es ab Herbst 2018 nun auch in Deutschland.


Da die Leistung und die Untersetzung begrenzt ist, kann man durchaus ältere Chassis einsetzen (so zumindest der Hintergedanke). Da sollte sich mein Oldie also in bester Gesellschaft befinden.

Der Tamiya TB-03R stammt aus dem Jahr 2008.


Er wurde aber später mit einem Kohefaser-Umbau von 3-Racing upgegradet. Mitte 2018 kam das Fahrzeug in meine Sammlung weil ich das Chassis vor allem wegen der einzigartigen Pushrod-Vorderachse interessant finde. Die hat sich im Rennbetrieb zwar nicht durchgesetzt, aber ich werde es dennoch wagen.

Den Regeln entsprechend wird das Fahrzeug von einem Ruddog 17,5T Motor befeuert, der 6,8:1 untersetzt werden darf.

Als Regler arbeitet ein Toro TS50 - eine der preiswertesten Möglichkeiten für einen echten Wettbewerbsregler.

Die Lenkung übernimmt mein zuverlässiges Savöx 1257TG. Das kleine rote Kästchen auf dem Bild ist der Transponder für die Zeitnahme.
Die Fernsteuerung ist seit Jahren eine Spektrum DX4S mit dem winzigen SR2010 Empfänger.

Neuigkeiten gibts auf der Akkuseite. Hier sollen in Zukunft die neuen Voltax 120C HV LCG Lipo-Akkus aus dem Hause Corally für Leistung sorgen. Ob die Akkus mit dem sperrigen Namen auch halten was sie versprechen, wird sich beim nächsten Einsatz zeigen.

Interessant in dieser Rennklasse sind die Reifen. Diese sind optisch einem klassischen Rennreifen nachgebildet und von HPI oder Protoform erhältlich. Die Performance ist über viele Rennen sehr konstant und sie fahren sich etwas "runder" als moderne Rennreifen.

Speziell mit dem HPI-Classic-Reifen konnte ich über viele Jahre in der HPI-Classic Challenge und später über 5 Jahre in der RC Youngtimer Trophy sammeln. Ich gehe mal davon aus, daß mir das auch in der VTA-Klasse hilft.

Übrigens ist das Reglement der neuen Serie so ausgelegt, daß ein Start in der "VTA" sowohl mit einem "alten" Youngtimer-Fahrzeug als auch mit einem immer noch aktuellen HPI Classic Challenge Fahrzeug mit nur sehr wenigen Anpassungen möglich ist. Die zugelassenen Karosserien werden/wurden ja eh in beiden Serien oft eingesetzt.

Sowohl der HPI Sprint 2 als auch der HPI Sport 3 aus der Challenge sollten auf Anhieb konkurrenzfähig sein. Ruddog- Motor rein und los gehts. Man sieht sich auf der Strecke 😋





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