Dienstag, 24. April 2018

Neues im Blog!

Ich habe die Seite „Meine RC-Garage“ mal wieder aktualisiert, weil sich so einiges getan hat. Einige Fahrzeuge haben mich verlassen. Aber es kam auch was Neues hinzu. Was daraus wird...Ihr werdet es in Kürze hier lesen 😉

Außerdem hab ich meine zukünftigen RC-Resto-Projekte mal aufgelistet.


Am unteren Ende des Blogs findet Ihr jetzt zwei Möglichkeiten, diesem Blog zu folgen. Wenn Ihr bei Google registriert seit, könnt Ihr einfach auf den "Folgen"-Button klicken.

Oder Ihr nehmt die Funktion "Per Email folgen". Dann bekommt Ihr auf dem Wege immer eine Nachricht wenn es hier etwas neues gibt. Würde mich sehr freuen, wenn sich einige Follower mehr einfinden.

Mittwoch, 21. März 2018

Zwei neue AMG GT-3 im Stall

Nachdem meine Slotracing-Leidenschaft wieder neu entfacht ist, wächst mein Rennstall beständig. Seltsamerweise haben sich bisher nur wenige Exemplare des Marktführers Carrera bei mir eingefunden. Aber mit dem schicken Mercedes AMG GT-3 in Werks-Lackierung hat es dann mal wieder ein Carrera-Modell in meine Sammlung geschafft.

Schnell wurde er für das Scalextric Digitalsystem digitalisiert und bei der Gelegenheit auch gleich des Magnetes beraubt, denn "richtiges" Slotracing braucht keine künstlichen Haftverstärker.


Die ersten Proberunden verliefen dann aber ernüchternd. Der Grip war so schlecht, daß sich der AMG geradewegs in die Riege meiner übelsten Performer einreiht. Man traute sich nicht mal einen Fahrbahnwechsel weil das den Mercedes völlig aus dem Konzept brachte.

Also wurden erst mal die Felgen und anschließend die Reifen rundum geschliffen und die Vorderreifen mit Sekundenkleber versiegelt (und natürlich nochmals geschliffen). Ausserdem wurde der "Karosseriewackel" ordentlich eingestellt.

Die Zeiten wurden durch diese Maßnahmen zwar ca. 8 Zehntel schneller, was ja schon mal eine kleine Welt ist, aber trotzdem war mein serienmäßiger Scalextric Ferrari 458 (ohne Magnet) eine Klasse (über eine Sekunde) besser. Hier muss ich also nochmal richtig ran. Klar, daß auch andere Gummis drauf müssen. Allerdings hab ich die bekannten "Ortmänner" beim örtlichen Händler bisher nicht bekommen.


Derweil hat sich ein Mercedes GT3 aus der japanischen GT-Serie mit einer spektakulären Lackierung im Manga-Style bei mir eingefunden. Da ich bisher nur beste Erfahrungen mit den Scalex-Fahrzeugen gemacht habe, bin ich sehr gespannt auf den Vergleichstest der beiden AMGs.

Das gibts hier dann also demnächst.

Danach ist ein ausführlicher Vergleichsgest verschiedener GTs unterschiedlicher Hersteller geplant. Bisher habe ich am Start:

Mercedes AMG GT3 - Carrera
Mercedes AMG GT3 - Scalextric
Mc Laren MP4/12 - Scalextric
Aston Martin GT3 - SCX
Porsche 911 GT3 - Ninco


Sehr gerne würde ich noch je ein Fahrzeug von Scaleauto und NSR mit in die Sammlung aufnehmen. Auf den Vergleich freuen ich mich schon sehr.

Dienstag, 20. März 2018

WOW - 100.000 Besucher

Heute am 20. März 2018 war es soweit....der 100.000ste Seitenzugriff wurde registriert!

Da ich natürlich nur ab und zu mal auf den Zähler und die Statistiken schiele, hab ich den großen Moment knapp verpasst. Ich bin absolut geplättet!

Am 11. Dezember 2009 hab ich diesen Blog gestartet, nachdem ich bereits seit Juni 1999 mit meiner eigentlichen Webseite


online bin, aber irgendwann eine Möglichkeit suchte, schneller und einfacher Beiträge zu schreiben. So wird dieser Blog seit 2009 von meiner Webseite verlinkt.

Es gibt zwar nur sehr selten Feedback auf diesen Seiten und das mit den Followern funktioniert scheinbar auch nicht recht, aber irgendwie finden doch täglich immer wieder sehr viele Leser auf meine Seiten.  Wunderwerk Internet...

Da der Blog von Google gehostet wird, wird er immer recht weit oben angezeigt, wenn jemand etwas googelt, über das ich schon mal geschrieben habe. Interessanterweise sind das auch immer wieder die wenigen Beiträge aus dem Schiffsmodellbaubereich, obwohl ich da ja derzeit gar nicht so wirklich aktiv bin.

Ich werde auch in Zukunft immer wieder was aus den Bereichen RC-Car Sport, Slot-Racing, Sim Racing oder anderen Modellbaubereichen schreiben und hoffe Ihr begleitet mich weiterhin.

Vielen vielen Dank allen Besuchern! 👍

Tamiya Porsche 911 GT2 - Revival einer Legende

Es ist mal wieder Zeit, eine echte Legende des (oder zumindest meines) RC-Car Sports wieder zu beleben. Der Tamiya Porsche 911 GT2 aus dem Jahr 1996.

Das Fahrzeug wurde seinerzeit 5 Jahre (1996-2000) unverändert im Race & Fun Porsche Cup eingesetzt.

Eine tolle Rennserie an die sich heute noch viele Mitfahrer aus der Zeit erinnern.
Gefahren sind wir mit den Baukastenreifen und Graupner Race500 Motoren. Der Laufsieger musste im nächsten Lauf den langsameren Baukastenmotor als "Handicap" verwenden. Das war immer sehr spannend. Einige meiner damaligen Rennkollegen sind heute noch mit mir zusammen bei der RC-Youngtimer Trophy am Start.

Die ersten 3,5 Jahre ging es mit dieser Karosserie im Red Bull Design in die Rennen. Mit diesem Design gewann ich damals übrigens einen von Tamiya ausgeschriebenen Wettbewerb.

Als Siegerprämie gab es einen TA-03 Porsche GT-1, der heute durchaus ein sehr gesuchtes Modell ist.

Auch wenn der Red Bull Porsche sehr lange gehalten hat, musste er dann doch mal erneuert werden. Der Nachfolger hat allerdings nur ein Rennen gehalten. Ich hätte wissen müssen daß Kyosho-Farbe auf einer Tamiya-Karosserie ein No-go ist. :-)

Nummer 3 bekam schließlich das Jever-Leuchtturm-Design, welches Michael Bartels seinerzeit in der GT1-Weltmeisterschaft auf seinem Porsche spazierengefahren ist.

Genau so stand er nun seit dem Ende der Saison 2000 (die Startnummer verrät es) in einem Karton. Wir sind damals übrigens immer feste Startnummern eine Saison lang gefahren.


Dieses Auto wird nun zum Finale der RC-Youngtimer-Trophy wiederbelebt, da einige Fahrer beim letzten Rennen der Serie die Idee hatten, mit diesem Modell antreten zu wollen.

Da alles noch in gutem Zustand ist, werde ich mich also mal an die Arbeit machen.

Ich bin sehr gespannt, wie viele GT-2 Porsche am 8. April in Essen am Start sind.

Freitag, 23. Februar 2018

Nicht-Lexan-Farbe auf Lexan verwenden.

Bildquellen: Tamiya
Die Auswahl an Tamiya Lexan-Farbe ist zwar groß, aber es bleiben oft noch Wünsche offen. Jeder von Euch hat sicher schon mal eine Farbe gesehen die er gerne als Lexanfarbe gehabt hätte.

Dazu habe ich kürzlich einen guten Tip bekommen, den ich jetzt mal ausprobiert habe.

Das Zauberzeug ist Tamiya's PS-55 'Flat Clear'. Eigentlich gedacht um Lexankarosserien von Aussen zu lackieren um den modernen "Mattlook" zu erzeugen.

"Grundiert" man die Karosserie mit diesem Klarlack, (eine dünne Schicht reicht) haftet jeder normale Acryllack sehr gut darauf und erhält vor allem die für Lexan gewünschte Elastizität.

Wichtig ist natürlich immer, daß man die Farbe nicht zu dick aufträgt. Oft genügen schon 2 dünne Schichten für ein gut deckendes Ergebnis. Probiert's mal aus. Ihr werdet überrascht sein!

Vielleicht schreibt Ihr mir Eure Erfahrungen ja auch unten in die Kommentare.

Samstag, 10. Februar 2018

Alufelgen aus dem Schneideplotter

Ich finde Dishfelgen ja auch hässlich. Mit ein paar Aufklebern aus dem eigenen Plotter lässt es sich aber ganz gut leben. Was meint ihr?

Freitag, 9. Februar 2018

Neuer Blog für Spektrum-Freunde

Heute will ich mal den Video-Blog (Neudeutsch heisst das wohl Vlog) eines alten Freundes vorstellen.


Slatan Ervice - Tschechischer Kundendienst steht da augenzwinkernd auf seiner virtuellen Visitenkarte. Dazu ein serbisch/kroatisch klingender Name (der übrigens "der golgige" bedeutet...ob er das wohl wusste?) und ein ziemlich hamburgerisch kringender Schnack.

Ob der Name von S. Ervice nun ein Pseudonym oder mehr ein Künstlername ist...wir werden es wohl nie erfahren

Ich vermute mal das grimmig dreinschauende User-Foto will nur Kleinkinder abschrecken. Aber ich bin sicher...der will nur spielen. :-) Ich kann zumindest bestätigen: Wenn er die schwarze Kapuze auszieht, kommt austomatisch das Grinsegesicht zum Vorschein.

Auf dem Video-Blog geht es vornehmlich um wertvolle Tips & Tricks zu den Produkten von Spektrum und Horizon die man sonst nirgends findet. Die kurzen Videos sind sehr kompetent und unterhaltsam gemacht. Schaut einfach mal rein....und abonniert den Youtube-Kanal und greift so einem Neu-Youtuber ein wenig unter die Arme.

Hier könnt Ihr den Trailer seines Vlogs anschauen:

Sonntag, 7. Januar 2018

Projekt TT-02 S

Das neueste Projekt ist fertig. Ein TT-02S mit diversen Tuningoptionen.

Neben drei TT-01 habe ich noch einen "02er", den ich für die RC-Youngtimer-Trophy seinerzeit wieder von der "S-Version" auf den normalen TT-02 zurückgebaut habe, weil der Serien-S jeden Crash mit einem verstellten Fahrwerk quittierte und man das im harten Rennbetrieb nicht so gut gebrauchen kann.

Da der TT-02S aber zweifellos das bessere Fahrwerk hat, musste ich es einfach nochmal versuchen. Auch, das Fahrwerk zuverlässig und robuster zu bekommen.

Also wurde ein neues Chassis mit viel Ruhe und Liebe zum Detail aufgebaut. So wurden die Kabel des Reglers, der hier vor dem Akku sitzt, durch eine Öffnung im Chassistunnel unter dem Kardan durchgeführt, weil ich gerne eine saubere Installation habe und fliegende Kabel hasse. Diese sind oft ein Grund für Störungen und andere Probleme.

Folgende Komponenten wurden verbaut:

Der Regler ist ein Toro TS 120A, der auch bereits in meinen Offroad-Fahrzeugen gute Dienste verrichtet hat. Er lässt sich mit einem Bluetooth-Adapter komfortabel mit dem Handy einstellen.

Auf den Lüfter verzichte ich übrigens gerne. Zum einen hat der kleine Lüfter eh keinen großen Luftdurchlass und zum anderen ist bei den von mir verwendeten Motoren (17,5T und 13,5T) keine große Temparaturentwickung zu erwarten. Das schafft der Regler locker.

Das Servo ist ein HGM-SLP High Voltage von GM-Racing, welches auch in meinem Youngtimer-TT eingesetzt wird und aufgrund des sensationellen Preis-Leistungs-Verhältnisses mehr als ein guter Geheimtip ist. Ein Alu-Servohorn von Yeah Racing reisst dann an der Lenkung.

Motoren werde ich verschiedene testen. Aktuell ist ein Ruddog 13,5T verbaut.

Bei Sender und Empfänger vertraue ich seit Jahren auf mein Spektrum System. DX4S Sender mit 4210 Empfänger.

Modifikationen am Chassis:

Mit dem C-Hub und den Achsschenkel aus Alu (Yeah Racing-Teile für den TRF 416) sollte ein Schwachpunkt der originalen "S"-Vorderachse deutlich verbessert werden

Die Kardanwellen stammen aus einem Yokomo YR-4. Die passen perfekt., sind aber an der äußeren Achse 3mm länger, so daß ich mittels zweier Scheiben eine Spurverbreiterung erreicht habe.

Gedämpft und gefedert wird mit den bekannten Alu-Einheiten von Yeah-Racing.

Die Alu-Kardanwelle ist das wichtigste Tuningteil an jedem TT. Es verringert die Unwucht die mit der serienmäßigen "Lakritzstange" ansonsten an Bord ist und hat gut 4-5g weniger an rotierenden Massen.

Die Lenkhebel sind nicht aus Alu. Hier war ich von der Alu-Lenkung von Yeah-Racing nicht überzeugt, da diese ziemlich viel Spiel hat. Also habe ich die (zudem noch leichteren) Lenkhebel aus dem TT-01E verwendet, die sich einfach mit Kugellagern ausrüsten lassen.

Und sonst noch?

Die Mini-Servohalter aus Alu stammen aus einem Team Magic-Tourenwagen.
Der Akkuhalter wurde aus zwei modifizierten Servohörnern gebastelt.
Der hintere Bumper wurde mit einer Dremel radikal bearbeitet.
Das vordere Diff wurde durch ein Spool (Starrachse) ersetzt. Bisher hatte ich dies im TT noch nie probiert. Sollte es nicht für mich passen, ist das normale Differential ja schnell wieder eingebaut.
Ein Kondensator (2200 mikrofarad 16V) glättet die Spannung am Empfänger die durch das starke Servo sehr belastet wird. Kann man sich für teures Geld bei einschlägigen RC Firmen kaufen, oder für 30ct. beim Elektronik-Handel. Servostecker dran gelötet - fertig! Ein kleines aber wichtiges Teil.

Bedeckelt ist der TT für's erste von dem wunderschönen Honda NSX von Tamiya, der mit eigenen Stickern und einem HPI Heckflügel zu einem spektakulären GT3 getrimmt wurde.

Hier werde ich aber sehr viel testen. Ich möchte mit diesem fahrzeug verschiedene Karosserien auf ihre Performance hin testen.

Auch diverse Tuningoptionen werde ich ausprobieren und auf meinen Stamm-.Rennstrecken mit der Zeitnahme testen.
Auf der kleinen, winkligen Hallenrennstrecke der Erftarena kenne ich mich ebenso gut aus wie auf der Aussenrennstrecke des MAC Meckenheim, wo ich dann in der warmen Jahreszeit testen werde.

Ich bin vielleicht nicht der allerschnellste Fahrer (der langsamste zzum Glück auch nicht) aber aufgrund meiner großen Erfahrung sehr konstant. Üblicherweise kann ich während eines Test-Laufs schon alle Runden innerhalb weniger Zehntelsekunden fahren.

Also kann ich sicher ein paar verwertbare Aussagen zu den getesteten Produkten machen, die den einen oder anderen von Euch hoffentlich ein wenig weiter bringen...vielleicht bleibt Ihr ja dran und schaut öfter mal rein hier ;)