Mittwoch, 4. Juli 2018

Tamiya TB-03 "Special"


links der TB-03, rechts der FF-03
Da ich neben meinen zahlreichen Tamiya TT-Modellen gerne auch ein etwas hochwertigeres Modell haben wollte, flog mir kürzlich im Rahmen einer Tausch-Aktion (Danke nochmal Dirk 😉) ein TB-03 Chassis mit 3Racing Carbon Chassis zu.


Der TB-03 passt optisch vom Fahrwerkslayout bestens zu meinem Tamiya FF-03, der ja ebenfalls die Pushrod-Aufhängung an der Vorderachse hat. Bei beiden Fahrzeugen hat man die Möglichkeit, auf ein konventionelles Layout zu wechseln. Aber ich mag eben "besondere" Modelle.

Mit dem Pushrod-Fahrwerk muss man sich ein wenig "anfreunden" da die Feder- und Dämpferwerte ein wenig anders sind als bei einem konventionellen Fahrwerk. Aber das Testen und ermitteln von Fahrwerkssetups ist doch Teil des Hobbies, oder?


In der neuen "RC-Kleinserie" die ab Herbst 2018 startet, wird es eine "Vintage TransAm" Klasse geben. Diese Serie gibt es bereits seit längerem in den USA und ist dort sehr erfolgreich und geradezu ein Sammelbecken für die guten alten in der das Chassis die einstmals im Wettbewerbseinsatz waren und nun für die offenen Wettbewerbe nicht mehr konkurrenzfähig scheinen.

Dort wird mit klassischen amerikanischen Muscle-Cars und den dazu passenden Bereifungen gefahren. Da auch die Leistung etwas begrenzter ist als in anderen Klassen, erschien mir der TB-03 ideal dafür.

Er wurde also mit einer Camaro-Karosserie von Protoform und den Retro-Reifen (ebenfalls von Protoform) aufgebaut. Genauere Fahrtests, die dann nah an dem späteren Reglement sein werden, stehen noch aus. Aber ich bin schon mal bereit. 😎



Donnerstag, 7. Juni 2018

Bekanntgabe zu "meinen" Rennserien

Liebe Fans der Youngtimer- und GT-Sport Rennserie

Wie ihr ja sicher bereits wisst, wird die GT-Sport Rennserie ab dem Herbst einer der festen Bestandteile der neuen „Kleinserie“ von RC-Kleinkram werden.

Das freut mich sehr, denn damit wird die Serie nicht mehr nur eine One-Man-Show sein die von mir alleine organisiert wird, sondern für die Zukunft auf professionelle Beine gestellt. Ein erfahrenes und engagiertes Team wird sich dann darum kümmern diese Rennserie deutschlandweit zu organisieren.

Ich habe mich entschlossen, auch die seit fünf Jahren beliebte RC-Youngtimer Trophy nicht mehr auszurichten.

Nicht zuletzt die zahllosen Diskussionen über Regelwerke und Sonderwünsche einzelner Fahrer, die immer zeitaufwändiger, aufreibender und auch unschöner werden, haben den Entschluss in mir reifen lassen vorerst keine Rennserien mehr zu organisieren.

Rennen organisieren die es in der Form anderswo bisher nicht gab...das mache ich seit vielen Jahren sehr gerne mit großem Spaß. Aber es scheint heute nicht mehr möglich zu sein, so etwas mit vertretbarem Aufwand durchzuführen ohne sich nicht zumindest zeitweilig dem Unmut, Spott oder noch unfeinerer Dinge auszusetzen, obwohl die Rennerei ja eigentlich gedacht ist, vielen Leuten Spaß zu bringen.

Mich freut es aber sehr, auch den Youngtimer-Fans ankündigen zu können, dass sich auch hier für euch etwas in den beiden noch zu verkündenden Klassen der „Kleinserie“ finden wird, was euch sicherlich sehr gefallen wird. Keine 1:1-Youngtimer-Kopie, sondern eine Weiterentwicklung dieser Idee auf die ich schon sehr gespannt bin. Für genauere Details wartet einfach die entsprechenden Ankündigungen von RC-Kleinkram ab. 😊

Für welche Klasse ihr euch auch entscheiden werdet, ich bin sicher wir sehen uns auf der Rennstrecke. Darauf freue ich mich schon!

Grüße vom Jörg 👋


P.S.: Alles was für diese Saison noch geplant ist, bleibt natürlich im Kalender!

Freitag, 1. Juni 2018

Neues vom TT

Nachdem nun mein TT-02S seit Anfang des Jahres in der Klasse GT-Sport erfolgreich und sehr zuverlässig im Einsatz ist, möchte ich mal wieder ein Update über die eingesetzte Technik bringen.

In der folgenden Tabelle habt Ihr eine gute Übersicht über das eingesetzte Material

TT-02S Essen Wuppertal Essen Lüdenscheid Düren
Motor Dash LTS Gens Ace Mars Gens Ace Mars Gens Ace Mars Gens Ace Mars
Regler Toro 120A Toro 120A Toro 120A Toro 120A Toro 120A
Servo GM Racing HGM-SLP GM Racing HGM-SLP GM Racing HGM-SLP GM Racing HGM-SLP GM Racing HGM-SLP
Akku Gens Ace Shorty Gens Ace Shorty Gens Ace Shorty Gens Ace Shorty Gens Ace Shorty
Reifen LRP VTEC 27 LRP VTEC 27 LRP VTEC 27 Sorex 36 Ride REX 30
Karosserie Tamiya NSX GT3 Tamiya NSX GT3 Tamiya NSX GT3 Protoform Corvette C7R Tamiya NSX GT3

Da ich auch immer wieder mal nach dem Gesamtgewicht des Fahrzeugs gefragt werde, hier mal ein Bild des fahrfertigen Chassis auf der Waage. Natürlich ist noch das Gewicht der Karosserie zu addieren.

Welche Karosserien ich einsetze, seht ihr HIER.
Das komplette "Kampfgewicht" ist:

Tamiya Honda NSX GT3 1231g
Tamiya Honda NSX GT3 1229g
Protoform Corvette C7-R 1205g
Protoform PFM10 1204g

Wie ihr sehr ist das Gesamtgewicht sehr leicht im Vergleich zu anderen Fahrzeugen. Mit den Ride Kompletträdern würde es nochmals um 18g absinken! Ich habe eigentlich keinen besonderen Leichtbau betrieben. Ich habe allerdings darauf geachtet, daß die Kabel so kurz wie möglich gehalten sind und der Akku wird nur von 2 Kunststoff-Servohörnchen gehalten.

Noch ein Wort zu der Protoform PFM10 Karosserie. Diese konnte bisher weder in Meckenheim beim testen, noch in Lüdenscheid oder Düren im Training überzeugen. Ein sehr loses Heck und unruhiges Fahrverhalten brachten die an sich hübsche Karo auf meinen persönlichen letzten Platz in der Karosserie-Rangliste.

Beim nächsten Test werde ich dann mal mit dem hier zu sehenden neuen Tourenwagen-Heckflügel (Blitz 60305) ausrücken, der auch schon auf meiner Corvette sehr gut funktioniert. Ich bin sehr gespannt ob der Einfluss aufs Fahrverhalten so ist wie erhofft.

Ich werde berichten!
Die Action-Fotos sind wieder von Ralf Loch.

Montag, 7. Mai 2018

Rennleiter - eine aussterbende Spezies?

Der nun folgende Text bezieht sich nicht auf eine spezielle Rennveranstaltung. Es gibt auch keinen besonderen Anlass. Aber mir fällt es auf einem Großteil der RC-Rennveranstaltungen in den verschiedensten Klassen und Kategorien auf, die ich besucht habe: Die spürbare Anwesenheit eines Rennleiters.


Es gibt meist jemanden, der vor dem Rennen die Teilnehmer begrüßt und nachher die Siegerehrung abhält. Es gibt auch jemanden der den Zeitnahme-PC bedient. Aber es gibt nur selten jemanden, der das Renngeschehen beobachtet und unfaire Aktionen kommentiert oder sogar ahndet.

Nicht selten wird das dann von schlitzohrigen Fahrern schamlos ausgenutzt. Egal ob man meterweise Strecke abkürzt, Gegner absichtlich oder aufgrund von fahrerischen Defiziten mehrfach abschießt, oder es auf dem Fahrerstand oder dem Fahrerlager verbale Auseinandersetzungen gibt. Auch Helferposten die entweder gar nicht oder erst nach dem dritten Aufruf erscheinen (obwohl ja alle gerne möchten daß der Zeitplan eingehalten wird) oder ihrer Aufgabe nicht wirklich nachkommen wären ein Thema für die Rennleitung.

Es muss ja nicht streng wie auf einem Kasernenhof zugehen, aber sind es nicht meistens die Rennen mit hervorragender Rennleitung die auch im Nachherein lange positiv in Erinnerung bleiben?
Ausserdem: Wird gerade zu Beginn der Veranstaltung mal die eine oder andere Stop&Go-Strafe verhängt, wird normalerweise danach grundsätzlich disziplinierter und fairer miteinander umgegangen.

Technische Abnahme bei einem Offroad-Rennen
"Früher" war es normal, sein Auto nach dem Lauf zur technischen Abnahme zu bringen, bevor man sich auf seinen Helferposten begab. Auch das ist kaum noch irgendwo angesagt. Wozu Regeln wenn sich niemand um die Einhaltung kümmert?
Wenn im Nacherein im Internet über sowas diskutiert wird, hilft das meist niemandem - am wenigsten dem ausrichtenden Verein.

Ich möchte nicht klagen oder meckern, aber die meisten Leser dieser Zeilen kennen daie angesprochenen Probleme und wünschen sich tolle und vor allem faire Rennen. Die Vereine die Rennen ausrichten wünschen sich gute Stimmung und viele Starter die gerne wiederkommen.
Von daher macht es sicher Sinn, mal drüber nachzudenken,. ob sich die nächste RC-Rennveranstaltung nicht vielleicht noch besser machen lässt. Würde mich freuen.
Gerne lese ich dazu Eure Kommentare und Anmerkungen.

Dienstag, 1. Mai 2018

Honda NSX - jetzt in fääätt

Meine erste Version des Honda NSX GT3 kam ja recht gut an. Er diente auch als "Werbeauto" für die neue GT-Sport-Rennserie und hatte vielleicht einen nicht unerheblichen Anteil an der Aufmerksamkeit den die Rennserie erreichte.

Jetzt wo die Serie läuft ist es an der Zeit, eine neue Version des NSX aufzulegen. Bei Tamiya gibt es viele Fahrzeuge der spektakulären japanischen GT-Serie. So hat der NSX GT3 jetzt ein breites "Bodykit" bekommen. 😁

Daher darf sich der neue jetzt auch NSX GT3-R nennen. Nachdem der GT3 nun bei den Hallenrennen eingesetzt wurde, wird der "R" jetzt bei den Rennen im Freien den Track rocken.

Ich fand es ganz nett, das weiß-orangene Thema weiter zu führen. Es wurden aber nicht alle des sehr umfangreichen Sticker-Sets (über 130 Teile!) verwendet. Die meisten Aufkleber habe ich auf dem Heimplotter selbst erstellt.

Mal sehen wie er sich im Rennen schlägt.

HIER gehts zum Karosserietest.




Montag, 30. April 2018

GT-Sport Karosserietest

Am vergangenen Wochenende hatte ich die Gelegenheit, diverse Karosserien auf meinem GT-Sport Auto beim MAC Meckenheim zu testen und zu vergleichen. Ein Vergleich der gefahrenen Zeiten war leider nicht möglich. Also ging es hier dieses Mal nur um das Handling und das "Bauchgefühl".

Setup und Ausstattung des Fahrzeugs war bis auf die Karosserie jedes Mal gleich, damit ein möglichst objektives Ergebnis dabei herauskam.
Motor:  Gens Ace 17,5T
Untersetzung: 5:1
Akkus: Gens Ace RS 4500
Regler: Toro TS120A
Reifen: LRP VTEC27



Zuerst wurde ein Akku mit meiner bewährten Tamiya Honda NSX GT3 gefahren um erst mal eine Referenz zu bekommen. Das Fahrverhalten war wie immer neutral und unzickig.

Übrigens sehr gut hat mir der Speed des Autos gefallen. Der Fahrspaß auf den etwas größeren Aussenstrecken ist wirklich top.

Als nächstes probierte ich die PFM-10 von Protoform. Diese Karosserie hat kein "echtes" Vorbild, vereint aber Design-Merkmale aller möglichen aktuellen GT-3 Fahrzeuge und ist wirklich schick.
Obwohl das Fahrverhalten immer noch unkritisch zu nennen ist, würde ich diese etwas unterhalb der beiden nächsten Karosserien einordnen. Da ich mir hier zunächst nicht sicher war, habe ich mit meinem letzten Akku des Tages den test noch einmal wiederholt. Das Ergebnis war aber das Gleiche. Etwas unruhiger als die anderen Karos mit einem leicht losen Heck. Ich denke ich werde hier für den nächsten Test nochmal einen anderen Heckflügel im Gepäck haben.

Bei der nächsten Karosserie hatte ich an sich keine so hohen Erwartungen. Die Tamiya Raybrig NSX Concept wurde von mir kurzerhand zur NSX GT3-R "umgebaut". Umso überraschender war das wirklich traumhafte Einlenk- und Fahrverhalten. Es wurde nicht der originale Heckflügel verwendet, sondern einer aus meinem Fundus.

Diese schicke Karosserie darf gut und gerne als positive Überraschung bezeichnet werden. Auch hier bestätigte sich der erste Eindruck bei einem zweiten Testlauf.
Übrigens fehlten noch ein paar Sticker zur Detaillierung, die inzwischen aber an Bord sind. So sieht der GT3-R noch etwas schicker und nicht mehr ganz so nackt aus.

Als letztes habe ich die Protoform Corvette C7R getestet. Da diese Karosserie den ersten GT-Sport Lauf gewinnen konnte, habe ich nur gutes erwartet und wurde nicht enttäuscht.
Ich habe die Vette mit einem 190mm breiten Tourenwagen-Heckflügel ausgestattet. In dieser Kombi war das Fahrverhalten wirklich hervorragend und - zusammen mit der zuvor getesteten NSX auf Top-Niveau.

Optisch ist der US-Dampfhammer ja doch eine große und wuchtige Erscheinung. Beim nächsten Rennen habe ich nun die Qual der Wahl, ob ich mit der Corvette oder dem NSX GT3-R fahre. Es ist natürlich zu erwähnen, daß solche Ergebnisse immer Fahrer- und streckenspezifisch sind. Das Ergebnis könnte auf einer anderen Strecke also schon wieder ganz anders aussehen.

Grundsätzlich hätte ich das Fahrzeugsetup für diese Strecke noch etwas verfeinern müssen. Darauf habe ich aber ausnahmsweise verzichtet, um das Testergebnis eben nicht zu verfälschen.

Für den nächsten Test habe ich dann zusätzlich noch eine Tamiya TOM's Lexus zur Verfügung. Optisch der NSX Concept sehr ähnlich. Mal sehen ob sie sich auch ähnlich "anfühlt".

Mir macht es großen Spaß das Aussehen und Fahrverhalten des Autos immer wieder mal verändern zu können. Daher gebe ich mir normalerweise auch immer recht viel Mühe mit der Ausgestaltung. Es bringt für eine tolle Optik so viel, wenn man die ganzen kleinen Details anbringt, wie Fensterrahmen, Luftein- und Auslässe etc. und auch kleinere Sponsorensticker.

Ich weiß daß es nicht jeder so sieht...aber für hässliche Zweckmodelle ist mir mein Hobbyetat zu wervoll. 👦
See you @ the track!

Dienstag, 24. April 2018

Neues im Blog!

Ich habe die Seite „Meine RC-Garage“ mal wieder aktualisiert, weil sich so einiges getan hat. Einige Fahrzeuge haben mich verlassen. Aber es kam auch was Neues hinzu. Was daraus wird...Ihr werdet es in Kürze hier lesen 😉

Außerdem hab ich meine zukünftigen RC-Resto-Projekte mal aufgelistet.


Am unteren Ende des Blogs findet Ihr jetzt zwei Möglichkeiten, diesem Blog zu folgen. Wenn Ihr bei Google registriert seit, könnt Ihr einfach auf den "Folgen"-Button klicken.

Oder Ihr nehmt die Funktion "Per Email folgen". Dann bekommt Ihr auf dem Wege immer eine Nachricht wenn es hier etwas neues gibt. Würde mich sehr freuen, wenn sich einige Follower mehr einfinden.

Mittwoch, 21. März 2018

Zwei neue AMG GT-3 im Stall

Nachdem meine Slotracing-Leidenschaft wieder neu entfacht ist, wächst mein Rennstall beständig. Seltsamerweise haben sich bisher nur wenige Exemplare des Marktführers Carrera bei mir eingefunden. Aber mit dem schicken Mercedes AMG GT-3 in Werks-Lackierung hat es dann mal wieder ein Carrera-Modell in meine Sammlung geschafft.

Schnell wurde er für das Scalextric Digitalsystem digitalisiert und bei der Gelegenheit auch gleich des Magnetes beraubt, denn "richtiges" Slotracing braucht keine künstlichen Haftverstärker.


Die ersten Proberunden verliefen dann aber ernüchternd. Der Grip war so schlecht, daß sich der AMG geradewegs in die Riege meiner übelsten Performer einreiht. Man traute sich nicht mal einen Fahrbahnwechsel weil das den Mercedes völlig aus dem Konzept brachte.

Also wurden erst mal die Felgen und anschließend die Reifen rundum geschliffen und die Vorderreifen mit Sekundenkleber versiegelt (und natürlich nochmals geschliffen). Ausserdem wurde der "Karosseriewackel" ordentlich eingestellt.

Die Zeiten wurden durch diese Maßnahmen zwar ca. 8 Zehntel schneller, was ja schon mal eine kleine Welt ist, aber trotzdem war mein serienmäßiger Scalextric Ferrari 458 (ohne Magnet) eine Klasse (über eine Sekunde) besser. Hier muss ich also nochmal richtig ran. Klar, daß auch andere Gummis drauf müssen. Allerdings hab ich die bekannten "Ortmänner" beim örtlichen Händler bisher nicht bekommen.


Derweil hat sich ein Mercedes GT3 aus der japanischen GT-Serie mit einer spektakulären Lackierung im Manga-Style bei mir eingefunden. Da ich bisher nur beste Erfahrungen mit den Scalex-Fahrzeugen gemacht habe, bin ich sehr gespannt auf den Vergleichstest der beiden AMGs.

Das gibts hier dann also demnächst.

Danach ist ein ausführlicher Vergleichsgest verschiedener GTs unterschiedlicher Hersteller geplant. Bisher habe ich am Start:

Mercedes AMG GT3 - Carrera
Mercedes AMG GT3 - Scalextric
Mc Laren MP4/12 - Scalextric
Aston Martin GT3 - SCX
Porsche 911 GT3 - Ninco


Sehr gerne würde ich noch je ein Fahrzeug von Scaleauto und NSR mit in die Sammlung aufnehmen. Auf den Vergleich freuen ich mich schon sehr.

Dienstag, 20. März 2018

WOW - 100.000 Besucher

Heute am 20. März 2018 war es soweit....der 100.000ste Seitenzugriff wurde registriert!

Da ich natürlich nur ab und zu mal auf den Zähler und die Statistiken schiele, hab ich den großen Moment knapp verpasst. Ich bin absolut geplättet!

Am 11. Dezember 2009 hab ich diesen Blog gestartet, nachdem ich bereits seit Juni 1999 mit meiner eigentlichen Webseite


online bin, aber irgendwann eine Möglichkeit suchte, schneller und einfacher Beiträge zu schreiben. So wird dieser Blog seit 2009 von meiner Webseite verlinkt.

Es gibt zwar nur sehr selten Feedback auf diesen Seiten und das mit den Followern funktioniert scheinbar auch nicht recht, aber irgendwie finden doch täglich immer wieder sehr viele Leser auf meine Seiten.  Wunderwerk Internet...

Da der Blog von Google gehostet wird, wird er immer recht weit oben angezeigt, wenn jemand etwas googelt, über das ich schon mal geschrieben habe. Interessanterweise sind das auch immer wieder die wenigen Beiträge aus dem Schiffsmodellbaubereich, obwohl ich da ja derzeit gar nicht so wirklich aktiv bin.

Ich werde auch in Zukunft immer wieder was aus den Bereichen RC-Car Sport, Slot-Racing, Sim Racing oder anderen Modellbaubereichen schreiben und hoffe Ihr begleitet mich weiterhin.

Vielen vielen Dank allen Besuchern! 👍

Tamiya Porsche 911 GT2 - Revival einer Legende

Es ist mal wieder Zeit, eine echte Legende des (oder zumindest meines) RC-Car Sports wieder zu beleben. Der Tamiya Porsche 911 GT2 aus dem Jahr 1996.

Das Fahrzeug wurde seinerzeit 5 Jahre (1996-2000) unverändert im Race & Fun Porsche Cup eingesetzt.

Eine tolle Rennserie an die sich heute noch viele Mitfahrer aus der Zeit erinnern.
Gefahren sind wir mit den Baukastenreifen und Graupner Race500 Motoren. Der Laufsieger musste im nächsten Lauf den langsameren Baukastenmotor als "Handicap" verwenden. Das war immer sehr spannend. Einige meiner damaligen Rennkollegen sind heute noch mit mir zusammen bei der RC-Youngtimer Trophy am Start.

Die ersten 3,5 Jahre ging es mit dieser Karosserie im Red Bull Design in die Rennen. Mit diesem Design gewann ich damals übrigens einen von Tamiya ausgeschriebenen Wettbewerb.

Als Siegerprämie gab es einen TA-03 Porsche GT-1, der heute durchaus ein sehr gesuchtes Modell ist.

Auch wenn der Red Bull Porsche sehr lange gehalten hat, musste er dann doch mal erneuert werden. Der Nachfolger hat allerdings nur ein Rennen gehalten. Ich hätte wissen müssen daß Kyosho-Farbe auf einer Tamiya-Karosserie ein No-go ist. :-)

Nummer 3 bekam schließlich das Jever-Leuchtturm-Design, welches Michael Bartels seinerzeit in der GT1-Weltmeisterschaft auf seinem Porsche spazierengefahren ist.

Genau so stand er nun seit dem Ende der Saison 2000 (die Startnummer verrät es) in einem Karton. Wir sind damals übrigens immer feste Startnummern eine Saison lang gefahren.


Dieses Auto wird nun zum Finale der RC-Youngtimer-Trophy wiederbelebt, da einige Fahrer beim letzten Rennen der Serie die Idee hatten, mit diesem Modell antreten zu wollen.

Da alles noch in gutem Zustand ist, werde ich mich also mal an die Arbeit machen.

Ich bin sehr gespannt, wie viele GT-2 Porsche am 8. April in Essen am Start sind.

Freitag, 23. Februar 2018

Nicht-Lexan-Farbe auf Lexan verwenden.

Bildquellen: Tamiya
Die Auswahl an Tamiya Lexan-Farbe ist zwar groß, aber es bleiben oft noch Wünsche offen. Jeder von Euch hat sicher schon mal eine Farbe gesehen die er gerne als Lexanfarbe gehabt hätte.

Dazu habe ich kürzlich einen guten Tip bekommen, den ich jetzt mal ausprobiert habe.

Das Zauberzeug ist Tamiya's PS-55 'Flat Clear'. Eigentlich gedacht um Lexankarosserien von Aussen zu lackieren um den modernen "Mattlook" zu erzeugen.

"Grundiert" man die Karosserie mit diesem Klarlack, (eine dünne Schicht reicht) haftet jeder normale Acryllack sehr gut darauf und erhält vor allem die für Lexan gewünschte Elastizität.

Wichtig ist natürlich immer, daß man die Farbe nicht zu dick aufträgt. Oft genügen schon 2 dünne Schichten für ein gut deckendes Ergebnis. Probiert's mal aus. Ihr werdet überrascht sein!

Vielleicht schreibt Ihr mir Eure Erfahrungen ja auch unten in die Kommentare.

Samstag, 10. Februar 2018

Alufelgen aus dem Schneideplotter

Ich finde Dishfelgen ja auch hässlich. Mit ein paar Aufklebern aus dem eigenen Plotter lässt es sich aber ganz gut leben. Was meint ihr?

Freitag, 9. Februar 2018

Neuer Blog für Spektrum-Freunde

Heute will ich mal den Video-Blog (Neudeutsch heisst das wohl Vlog) eines alten Freundes vorstellen.


Slatan Ervice - Tschechischer Kundendienst steht da augenzwinkernd auf seiner virtuellen Visitenkarte. Dazu ein serbisch/kroatisch klingender Name (der übrigens "der golgige" bedeutet...ob er das wohl wusste?) und ein ziemlich hamburgerisch kringender Schnack.

Ob der Name von S. Ervice nun ein Pseudonym oder mehr ein Künstlername ist...wir werden es wohl nie erfahren

Ich vermute mal das grimmig dreinschauende User-Foto will nur Kleinkinder abschrecken. Aber ich bin sicher...der will nur spielen. :-) Ich kann zumindest bestätigen: Wenn er die schwarze Kapuze auszieht, kommt austomatisch das Grinsegesicht zum Vorschein.

Auf dem Video-Blog geht es vornehmlich um wertvolle Tips & Tricks zu den Produkten von Spektrum und Horizon die man sonst nirgends findet. Die kurzen Videos sind sehr kompetent und unterhaltsam gemacht. Schaut einfach mal rein....und abonniert den Youtube-Kanal und greift so einem Neu-Youtuber ein wenig unter die Arme.

Hier könnt Ihr den Trailer seines Vlogs anschauen:

Sonntag, 7. Januar 2018

Projekt TT-02 S

Das neueste Projekt ist fertig. Ein TT-02S mit diversen Tuningoptionen.

Neben drei TT-01 habe ich noch einen "02er", den ich für die RC-Youngtimer-Trophy seinerzeit wieder von der "S-Version" auf den normalen TT-02 zurückgebaut habe, weil der Serien-S jeden Crash mit einem verstellten Fahrwerk quittierte und man das im harten Rennbetrieb nicht so gut gebrauchen kann.

Da der TT-02S aber zweifellos das bessere Fahrwerk hat, musste ich es einfach nochmal versuchen. Auch, das Fahrwerk zuverlässig und robuster zu bekommen.

Also wurde ein neues Chassis mit viel Ruhe und Liebe zum Detail aufgebaut. So wurden die Kabel des Reglers, der hier vor dem Akku sitzt, durch eine Öffnung im Chassistunnel unter dem Kardan durchgeführt, weil ich gerne eine saubere Installation habe und fliegende Kabel hasse. Diese sind oft ein Grund für Störungen und andere Probleme.

Folgende Komponenten wurden verbaut:

Der Regler ist ein Toro TS 120A, der auch bereits in meinen Offroad-Fahrzeugen gute Dienste verrichtet hat. Er lässt sich mit einem Bluetooth-Adapter komfortabel mit dem Handy einstellen.

Auf den Lüfter verzichte ich übrigens gerne. Zum einen hat der kleine Lüfter eh keinen großen Luftdurchlass und zum anderen ist bei den von mir verwendeten Motoren (17,5T und 13,5T) keine große Temparaturentwickung zu erwarten. Das schafft der Regler locker.

Das Servo ist ein HGM-SLP High Voltage von GM-Racing, welches auch in meinem Youngtimer-TT eingesetzt wird und aufgrund des sensationellen Preis-Leistungs-Verhältnisses mehr als ein guter Geheimtip ist. Ein Alu-Servohorn von Yeah Racing reisst dann an der Lenkung.

Motoren werde ich verschiedene testen. Auf dem Foto ist ein Ruddog 13,5T verbaut, der aber in der GT-Sport-Rennserie nicht gefahren werden darf (dort nur 17,5T)

Bei Sender und Empfänger vertraue ich seit Jahren auf mein Spektrum System. DX4S Sender mit 4210 Empfänger.

Modifikationen am Chassis:

Mit dem C-Hub und den Achsschenkel aus Alu (Yeah Racing-Teile für den TRF 416) sollte ein Schwachpunkt der originalen "S"-Vorderachse deutlich verbessert werden

Die Kardanwellen stammen aus einem Yokomo YR-4. Die passen perfekt., sind aber an der äußeren Achse 3mm länger, so daß ich mittels zweier Scheiben eine Spurverbreiterung erreicht habe.

Gedämpft und gefedert wird mit den bekannten Alu-Einheiten von Yeah-Racing.

Die Alu-Kardanwelle ist das wichtigste Tuningteil an jedem TT. Es verringert die Unwucht die mit der serienmäßigen "Lakritzstange" ansonsten an Bord ist und hat gut 4-5g weniger an rotierenden Massen.

Die Lenkhebel sind nicht aus Alu. Hier war ich von der Alu-Lenkung von Yeah-Racing nicht überzeugt, da diese ziemlich viel Spiel hat. Also habe ich die (zudem noch leichteren) Lenkhebel aus dem TT-01E verwendet, die sich einfach mit Kugellagern ausrüsten lassen.

Und sonst noch?

Die Mini-Servohalter aus Alu stammen aus einem Team Magic-Tourenwagen.
Der Akkuhalter wurde aus zwei modifizierten Servohörnern gebastelt.
Der hintere Bumper wurde mit einer Dremel radikal bearbeitet.
Das vordere Diff wurde durch ein Spool (Starrachse) ersetzt. Bisher hatte ich dies im TT noch nie probiert. Sollte es nicht für mich passen, ist das normale Differential ja schnell wieder eingebaut.
Ein Kondensator (2200 mikrofarad 16V) glättet die Spannung am Empfänger die durch das starke Servo sehr belastet wird. Kann man sich für teures Geld bei einschlägigen RC Firmen kaufen, oder für 30ct. beim Elektronik-Handel. Servostecker dran gelötet - fertig! Ein kleines aber wichtiges Teil.

Bedeckelt ist der TT für's erste von dem wunderschönen Honda NSX von Tamiya, der mit eigenen Stickern und einem HPI Heckflügel zu einem spektakulären GT3 getrimmt wurde.

Hier werde ich aber sehr viel testen. Ich möchte mit diesem fahrzeug verschiedene Karosserien auf ihre Performance hin testen.

Auch diverse Tuningoptionen werde ich ausprobieren und auf meinen Stamm-.Rennstrecken mit der Zeitnahme testen.
Auf der kleinen, winkligen Hallenrennstrecke der Erftarena kenne ich mich ebenso gut aus wie auf der Aussenrennstrecke des MAC Meckenheim, wo ich dann in der warmen Jahreszeit testen werde.

Ich bin vielleicht nicht der allerschnellste Fahrer (der langsamste zzum Glück auch nicht) aber aufgrund meiner großen Erfahrung sehr konstant. Üblicherweise kann ich während eines Test-Laufs schon alle Runden innerhalb weniger Zehntelsekunden fahren.

Also kann ich sicher ein paar verwertbare Aussagen zu den getesteten Produkten machen, die den einen oder anderen von Euch hoffentlich ein wenig weiter bringen...vielleicht bleibt Ihr ja dran und schaut öfter mal rein hier ;)

HIER gehts dann weiter zu meiner neuen Karosserie.