Sonntag, 9. September 2018

Porsche GT2 Chassis fertiggestellt

Die neue RCK Kleinserie beginnt zwar erst im Oktober, aber das nächste Fahrzeug für die Rennserie ist fertig.

Der Tamiya TA-02SW Chassis wird in der  Porsche GT2 Serie eingesetzt und ist entsprechend des eng gesteckten Reglements komplett serienmäßig gebaut.

Die Abstimmung des Fahrzeugs kann lediglich über die Federvorspannung und unterschiedliche Dämpferöle sowie die Vor- bzw. Nachspur der Vorderachse erfolgen.

Die Untersetzung wird mittels dem Tamiya Speed-Getriebe auf 69 : 23 gebracht um die maximal erlaubte Untersetzung auszunutzen.

Eine neue Karosserie folgt noch. Vielleicht wird ja auch zunächst die alte Karo im Jever-Design eingesetzt.


Folgende Technik wurde verbaut:
Motor:    Tamiya Torque Tuned
Regler:   Hobbywing 1060
Servo:    Turnigy 1250TG
Akku:     NVision 4500
RC:        Spektrum

Dienstag, 4. September 2018

Optima im Renneinsatz

Am 2. September 2018 fand in Langenfeld das VOREM (Vintage Offroad Elektro Meeting) statt. Natürlich war mein Optima als ältestes meiner fahrfertigen Modelle auch im Einsatz in der Klasse 80's 4WD.

Nachdem ich vorher noch einen defekten Diffausgang repariert hatte und anstatt eines 17,5T wie im letzten Jahr nun einen 13,5T Brushlessmotor eingebaut habe, konnte es los gehen.

Natürlich mit dem originalen Kettenantrieb und alten original Getriebeteilen.

Ich darf vorweg nehmen - der Opti hat den ganzen Tag ohne Probleme durchgehalten!

Nur einmal ging eine Mutter verloren und bei einem Überschlag wurde die hintere Dämpferbrücke verbogen. Aber die Oldschool-Aluteile konnte man wunderbar schnell wieder richten.

Zugegebenermassen - ich habe mir vorher ein paar Sorgen um den betagten Antrieb gemacht. Aber das war völlig unbegründet.

Warum habe ich einen 13,5T BL-Motor eingesetzt? Weil dieser einfach besser zu untersetzen ist als ein 17,5T mit seinem niedrigen Drehzahlniveau und dem großen Drehmoment.

Womit ich nicht 100%ig zufrieden war, waren die Reifen vom Re-Release-Optima. Also der aktuell verfügbaren Wiederauflage des Modells.

Mit dem hohen Querschnitt und den langen Noppen passten die nicht wirklich gut zur Strecke. Zuviel Grip für das alte Fahrwerk.

Aber mangels Alternativen habe ich diese trotzdem den ganzen Tag eingesetzt.

Sieht auch einfach besser aus als eine moderne Bereifung, nicht wahr? Jetzt wo der Opti erst mal wieder ins Regal kommt, baue ich vielleicht doch mal einen zeitgenössischen Reedy-Motor mit dazu passendem Regler ein...mal sehen was ich noch so finde :)

Opti keeps on racing!

Dienstag, 24. Juli 2018

Tamiya Fox beim VOREM2017

Beim ersten Vintage Offroad Elektro Meeting 2017 war es dann soweit. Nach nur einem kurzen Funktionstest musste der neu renovierte Original-Fox aus den 80ern zeigen, ob er's noch kann.

Und wie er's noch konnte! Ich war sehr überrascht über die sehr guten Fahrleistungen die in dem Oldie steckten. Auch die aus heutiger Sicht mehr als unkonventionelle Vorderachse mit dem querliegenden Dämpfer funktionierte so gut daß es nicht notwendig war, griffigere Vorderreifen aufzuziehen.

Am Ende wurde es der 6. Platz in der Klasse 80's 2WD. Damit war ich mehr als zufrieden. Zumal mir im zweiten Finallauf der Servosaver gebrochen ist. Der Schaden sollte für den Einsatz im VOREM2018 schnell zu beheben sein. Dann kann er's nochmal zeigen. 😉

Bild 2+3 von Ralf Loch.
HIER könnt Ihr nochmal lesen wie es losging mit dem Fox.

Montag, 23. Juli 2018

DF65 Regattayacht "Cookie"

Watt? Keine Räder? Was ist denn da los?
Ja tatsächlich...eine alte Leidenschaft zum RC Segeln ist kürzlich neu erwacht, da sich unweit meines Heimathafens ein neuer Schiffsmodellbauclub neu formiert hat, in dem man auch zahlreiche alte RC Car Recken antrifft.

Da ich früher sehr viel Spaß bei Wettfahrten mit der bekannten Graupner Micro Magic hatte, musste also wieder etwas vergleichbares her. Die Internet-Recherche ergab, daß die Dragon Force 65 in dieses Raster passt. Ein modernes Regattaboot der "RG65" Klasse mit GFK-Rumpf und vielen durchdachten Details und schönen Lösungen auf dem neuesten Stand.

Ich habe mich für die "Ready to run" Version entschieden. Bei solchen Modellen bedeutet RTR aber lediglich, daß alles was benötigt wird im Baukasten enthalten ist. Nicht wie bei RC Cars: "Auspacken, losfahren, wegschmeissen" 😆 Das komplette Rigg musste noch zusammengesetzt werden, was aber mit der sehr guten Anleitung eigentlich kein Problem darstellte. Eigentlich...das bedeutet die vielen kleinen Knoten der dünnen Segelschnur waren für meine Wurstfinger schon eine Herausforderung, die aber schlussendlich gelöst werden konnte.

Da vermutlich die meisten Boote weiß sein würden, entschied ich mich für ein selbstgemachtes Dekor aus dem Plotter. Eine Segelnummer für den Regattaeinsatz wurde vorsichtshalber auch schon mal beantragt. Man kann ja nie wissen.😉

Die erste Fahrt am Rotter See in Troisdorf verlief zwar aufgrund der kompletten Abstinenz von Wind etwas ernüchternd, aber erste Erfahrungen konnten gemacht werden.

Ich lasse mich mal überraschen wie es mit meiner Seglerkarriere weitergeht.

Sonntag, 22. Juli 2018

Axial SCX 10 Scale Crawler

Meinen Axial SCX 10 habe ich 2014 bekommen. Da die Ausstattung des Baukastens zunächst mal keine Wünsche offen lässt, wurde das Modell serienmäßig und ohne Tuningteile montiert.


Einzig die Akkuposition wurde anders gebaut als vorgesehen, um mehr Gewicht auf die Vorderachse zu bringen.

Ein starkes Hitec-Servo ist für die Lenkung zuständig und erledigt den Job mehr als ausreichend. Geregelt wird der HPI Saturn 27T Bürstenmotor von einem Carson Crawler-Regler.

Das herausragende Feature dieses Fahrzeugs ist aber die "gammelige" Karosserie. Hier habe ich versucht, mit Pinsel, vielen Farben aus meiner Sammlung,und Geduld ein ungepflegtes Äußeres zu schaffen, wie man es von einem Fahrzeug erwarten würde, daß täglich in hartem Geländeeinsatz gefahren wird.

Schmodder läuft aus den Fensterrahmen. An vielen Stellen der Karosserie rostet es wunderbar vor sich hin und allgemein ist der Lack ungepflegt und matt.

Die Fahrertüre musste mal durch eine passende vom Schrottplatz ersetzt werden. Leider gabs damals keine in der richtigen Farbe. Also blieb sie in diesem hässlichen Braunton.

Dem echten Geländefreak machen solche Schönheitsfehler natürlich nichts aus. Ganz im Gegenteil: Sie geben dem Honcho erst den richtigen Charakter.

Gefällt er Euch?

Hier könnt Ihr sehen wie ich die Räder aufgebleit habe.

Aktuell steht das Fahrzeug zum Verkauf! KLICK

Aktuelle Verkäufe

Einiges aus meiner Garage muss weg um Platz für neues zu machen. Die Links zu den Verkaufsanzeigen findet Ihr hier:

Axial SCX 10 Honcho Scale Crawler

Robbe Dolly Feuerwehrboot

Amewi "Hummer" Truck

Ruddog 13,5T Brushless Motor

HPI Micro RS4 Porsche Karosserie

Mittwoch, 4. Juli 2018

Tamiya TB-03 "Special"


links der TB-03, rechts der FF-03
Da ich neben meinen zahlreichen Tamiya TT-Modellen gerne auch ein etwas hochwertigeres Modell haben wollte, flog mir kürzlich im Rahmen einer Tausch-Aktion (Danke nochmal Dirk 😉) ein TB-03 Chassis mit 3Racing Carbon Chassis zu.


Der TB-03 passt optisch vom Fahrwerkslayout bestens zu meinem Tamiya FF-03, der ja ebenfalls die Pushrod-Aufhängung an der Vorderachse hat. Bei beiden Fahrzeugen hat man die Möglichkeit, auf ein konventionelles Layout zu wechseln. Aber ich mag eben "besondere" Modelle.

Mit dem Pushrod-Fahrwerk muss man sich ein wenig "anfreunden" da die Feder- und Dämpferwerte ein wenig anders sind als bei einem konventionellen Fahrwerk. Aber das Testen und ermitteln von Fahrwerkssetups ist doch Teil des Hobbies, oder?


In der neuen "RC-Kleinserie" die ab Herbst 2018 startet, wird es eine "Vintage TransAm" Klasse geben. Diese Serie gibt es bereits seit längerem in den USA und ist dort sehr erfolgreich und geradezu ein Sammelbecken für die guten alten in der das Chassis die einstmals im Wettbewerbseinsatz waren und nun für die offenen Wettbewerbe nicht mehr konkurrenzfähig scheinen.

Dort wird mit klassischen amerikanischen Muscle-Cars und den dazu passenden Bereifungen gefahren. Da auch die Leistung etwas begrenzter ist als in anderen Klassen, erschien mir der TB-03 ideal dafür.

Er wurde also mit einer Camaro-Karosserie von Protoform und den Retro-Reifen (ebenfalls von Protoform) aufgebaut. Genauere Fahrtests, die dann nah an dem späteren Reglement sein werden, stehen noch aus. Aber ich bin schon mal bereit. 😎



Donnerstag, 7. Juni 2018

Bekanntgabe zu "meinen" Rennserien

Liebe Fans der Youngtimer- und GT-Sport Rennserie

Wie ihr ja sicher bereits wisst, wird die GT-Sport Rennserie ab dem Herbst einer der festen Bestandteile der neuen „Kleinserie“ von RC-Kleinkram werden.

Das freut mich sehr, denn damit wird die Serie nicht mehr nur eine One-Man-Show sein die von mir alleine organisiert wird, sondern für die Zukunft auf professionelle Beine gestellt. Ein erfahrenes und engagiertes Team wird sich dann darum kümmern diese Rennserie deutschlandweit zu organisieren.

Ich habe mich entschlossen, auch die seit fünf Jahren beliebte RC-Youngtimer Trophy nicht mehr auszurichten.

Nicht zuletzt die zahllosen Diskussionen über Regelwerke und Sonderwünsche einzelner Fahrer, die immer zeitaufwändiger, aufreibender und auch unschöner werden, haben den Entschluss in mir reifen lassen vorerst keine Rennserien mehr zu organisieren.

Rennen organisieren die es in der Form anderswo bisher nicht gab...das mache ich seit vielen Jahren sehr gerne mit großem Spaß. Aber es scheint heute nicht mehr möglich zu sein, so etwas mit vertretbarem Aufwand durchzuführen ohne sich nicht zumindest zeitweilig dem Unmut, Spott oder noch unfeinerer Dinge auszusetzen, obwohl die Rennerei ja eigentlich gedacht ist, vielen Leuten Spaß zu bringen.

Mich freut es aber sehr, auch den Youngtimer-Fans ankündigen zu können, dass sich auch hier für euch etwas in den beiden noch zu verkündenden Klassen der „Kleinserie“ finden wird, was euch sicherlich sehr gefallen wird. Keine 1:1-Youngtimer-Kopie, sondern eine Weiterentwicklung dieser Idee auf die ich schon sehr gespannt bin. Für genauere Details wartet einfach die entsprechenden Ankündigungen von RC-Kleinkram ab. 😊

Für welche Klasse ihr euch auch entscheiden werdet, ich bin sicher wir sehen uns auf der Rennstrecke. Darauf freue ich mich schon!

Grüße vom Jörg 👋


P.S.: Alles was für diese Saison noch geplant ist, bleibt natürlich im Kalender!

Freitag, 1. Juni 2018

Neues vom TT

Nachdem nun mein TT-02S seit Anfang des Jahres in der Klasse GT-Sport erfolgreich und sehr zuverlässig im Einsatz ist, möchte ich mal wieder ein Update über die eingesetzte Technik bringen.

In der folgenden Tabelle habt Ihr eine gute Übersicht über das eingesetzte Material

TT-02S Essen Wuppertal Essen Lüdenscheid Düren
Motor Dash LTS Gens Ace Mars Gens Ace Mars Gens Ace Mars Gens Ace Mars
Regler Toro 120A Toro 120A Toro 120A Toro 120A Toro 120A
Servo GM Racing HGM-SLP GM Racing HGM-SLP GM Racing HGM-SLP GM Racing HGM-SLP GM Racing HGM-SLP
Akku Gens Ace Shorty Gens Ace Shorty Gens Ace Shorty Gens Ace Shorty Gens Ace Shorty
Reifen LRP VTEC 27 LRP VTEC 27 LRP VTEC 27 Sorex 36 Ride REX 30
Karosserie Tamiya NSX GT3 Tamiya NSX GT3 Tamiya NSX GT3 Protoform Corvette C7R Tamiya NSX GT3

Da ich auch immer wieder mal nach dem Gesamtgewicht des Fahrzeugs gefragt werde, hier mal ein Bild des fahrfertigen Chassis auf der Waage. Natürlich ist noch das Gewicht der Karosserie zu addieren.

Welche Karosserien ich einsetze, seht ihr HIER.
Das komplette "Kampfgewicht" ist:

Tamiya Honda NSX GT3 1231g
Tamiya Honda NSX GT3 1229g
Protoform Corvette C7-R 1205g
Protoform PFM10 1204g

Wie ihr sehr ist das Gesamtgewicht sehr leicht im Vergleich zu anderen Fahrzeugen. Mit den Ride Kompletträdern würde es nochmals um 18g absinken! Ich habe eigentlich keinen besonderen Leichtbau betrieben. Ich habe allerdings darauf geachtet, daß die Kabel so kurz wie möglich gehalten sind und der Akku wird nur von 2 Kunststoff-Servohörnchen gehalten.

Noch ein Wort zu der Protoform PFM10 Karosserie. Diese konnte bisher weder in Meckenheim beim testen, noch in Lüdenscheid oder Düren im Training überzeugen. Ein sehr loses Heck und unruhiges Fahrverhalten brachten die an sich hübsche Karo auf meinen persönlichen letzten Platz in der Karosserie-Rangliste.

Beim nächsten Test werde ich dann mal mit dem hier zu sehenden neuen Tourenwagen-Heckflügel (Blitz 60305) ausrücken, der auch schon auf meiner Corvette sehr gut funktioniert. Ich bin sehr gespannt ob der Einfluss aufs Fahrverhalten so ist wie erhofft.

Ich werde berichten!
Die Action-Fotos sind wieder von Ralf Loch.

Montag, 7. Mai 2018

Rennleiter - eine aussterbende Spezies?

Der nun folgende Text bezieht sich nicht auf eine spezielle Rennveranstaltung. Es gibt auch keinen besonderen Anlass. Aber mir fällt es auf einem Großteil der RC-Rennveranstaltungen in den verschiedensten Klassen und Kategorien auf, die ich besucht habe: Die spürbare Anwesenheit eines Rennleiters.


Es gibt meist jemanden, der vor dem Rennen die Teilnehmer begrüßt und nachher die Siegerehrung abhält. Es gibt auch jemanden der den Zeitnahme-PC bedient. Aber es gibt nur selten jemanden, der das Renngeschehen beobachtet und unfaire Aktionen kommentiert oder sogar ahndet.

Nicht selten wird das dann von schlitzohrigen Fahrern schamlos ausgenutzt. Egal ob man meterweise Strecke abkürzt, Gegner absichtlich oder aufgrund von fahrerischen Defiziten mehrfach abschießt, oder es auf dem Fahrerstand oder dem Fahrerlager verbale Auseinandersetzungen gibt. Auch Helferposten die entweder gar nicht oder erst nach dem dritten Aufruf erscheinen (obwohl ja alle gerne möchten daß der Zeitplan eingehalten wird) oder ihrer Aufgabe nicht wirklich nachkommen wären ein Thema für die Rennleitung.

Es muss ja nicht streng wie auf einem Kasernenhof zugehen, aber sind es nicht meistens die Rennen mit hervorragender Rennleitung die auch im Nachherein lange positiv in Erinnerung bleiben?
Ausserdem: Wird gerade zu Beginn der Veranstaltung mal die eine oder andere Stop&Go-Strafe verhängt, wird normalerweise danach grundsätzlich disziplinierter und fairer miteinander umgegangen.

Technische Abnahme bei einem Offroad-Rennen
"Früher" war es normal, sein Auto nach dem Lauf zur technischen Abnahme zu bringen, bevor man sich auf seinen Helferposten begab. Auch das ist kaum noch irgendwo angesagt. Wozu Regeln wenn sich niemand um die Einhaltung kümmert?
Wenn im Nacherein im Internet über sowas diskutiert wird, hilft das meist niemandem - am wenigsten dem ausrichtenden Verein.

Ich möchte nicht klagen oder meckern, aber die meisten Leser dieser Zeilen kennen daie angesprochenen Probleme und wünschen sich tolle und vor allem faire Rennen. Die Vereine die Rennen ausrichten wünschen sich gute Stimmung und viele Starter die gerne wiederkommen.
Von daher macht es sicher Sinn, mal drüber nachzudenken,. ob sich die nächste RC-Rennveranstaltung nicht vielleicht noch besser machen lässt. Würde mich freuen.
Gerne lese ich dazu Eure Kommentare und Anmerkungen.

Dienstag, 1. Mai 2018

Honda NSX - jetzt in fääätt

Meine erste Version des Honda NSX GT3 kam ja recht gut an. Er diente auch als "Werbeauto" für die neue GT-Sport-Rennserie und hatte vielleicht einen nicht unerheblichen Anteil an der Aufmerksamkeit den die Rennserie erreichte.

Jetzt wo die Serie läuft ist es an der Zeit, eine neue Version des NSX aufzulegen. Bei Tamiya gibt es viele Fahrzeuge der spektakulären japanischen GT-Serie. So hat der NSX GT3 jetzt ein breites "Bodykit" bekommen. 😁

Daher darf sich der neue jetzt auch NSX GT3-R nennen. Nachdem der GT3 nun bei den Hallenrennen eingesetzt wurde, wird der "R" jetzt bei den Rennen im Freien den Track rocken.

Ich fand es ganz nett, das weiß-orangene Thema weiter zu führen. Es wurden aber nicht alle des sehr umfangreichen Sticker-Sets (über 130 Teile!) verwendet. Die meisten Aufkleber habe ich auf dem Heimplotter selbst erstellt.

Mal sehen wie er sich im Rennen schlägt.

HIER gehts zum Karosserietest.




Montag, 30. April 2018

GT-Sport Karosserietest

Am vergangenen Wochenende hatte ich die Gelegenheit, diverse Karosserien auf meinem GT-Sport Auto beim MAC Meckenheim zu testen und zu vergleichen. Ein Vergleich der gefahrenen Zeiten war leider nicht möglich. Also ging es hier dieses Mal nur um das Handling und das "Bauchgefühl".

Setup und Ausstattung des Fahrzeugs war bis auf die Karosserie jedes Mal gleich, damit ein möglichst objektives Ergebnis dabei herauskam.
Motor:  Gens Ace 17,5T
Untersetzung: 5:1
Akkus: Gens Ace RS 4500
Regler: Toro TS120A
Reifen: LRP VTEC27



Zuerst wurde ein Akku mit meiner bewährten Tamiya Honda NSX GT3 gefahren um erst mal eine Referenz zu bekommen. Das Fahrverhalten war wie immer neutral und unzickig.

Übrigens sehr gut hat mir der Speed des Autos gefallen. Der Fahrspaß auf den etwas größeren Aussenstrecken ist wirklich top.

Als nächstes probierte ich die PFM-10 von Protoform. Diese Karosserie hat kein "echtes" Vorbild, vereint aber Design-Merkmale aller möglichen aktuellen GT-3 Fahrzeuge und ist wirklich schick.
Obwohl das Fahrverhalten immer noch unkritisch zu nennen ist, würde ich diese etwas unterhalb der beiden nächsten Karosserien einordnen. Da ich mir hier zunächst nicht sicher war, habe ich mit meinem letzten Akku des Tages den test noch einmal wiederholt. Das Ergebnis war aber das Gleiche. Etwas unruhiger als die anderen Karos mit einem leicht losen Heck. Ich denke ich werde hier für den nächsten Test nochmal einen anderen Heckflügel im Gepäck haben.

Bei der nächsten Karosserie hatte ich an sich keine so hohen Erwartungen. Die Tamiya Raybrig NSX Concept wurde von mir kurzerhand zur NSX GT3-R "umgebaut". Umso überraschender war das wirklich traumhafte Einlenk- und Fahrverhalten. Es wurde nicht der originale Heckflügel verwendet, sondern einer aus meinem Fundus.

Diese schicke Karosserie darf gut und gerne als positive Überraschung bezeichnet werden. Auch hier bestätigte sich der erste Eindruck bei einem zweiten Testlauf.
Übrigens fehlten noch ein paar Sticker zur Detaillierung, die inzwischen aber an Bord sind. So sieht der GT3-R noch etwas schicker und nicht mehr ganz so nackt aus.

Als letztes habe ich die Protoform Corvette C7R getestet. Da diese Karosserie den ersten GT-Sport Lauf gewinnen konnte, habe ich nur gutes erwartet und wurde nicht enttäuscht.
Ich habe die Vette mit einem 190mm breiten Tourenwagen-Heckflügel ausgestattet. In dieser Kombi war das Fahrverhalten wirklich hervorragend und - zusammen mit der zuvor getesteten NSX auf Top-Niveau.

Optisch ist der US-Dampfhammer ja doch eine große und wuchtige Erscheinung. Beim nächsten Rennen habe ich nun die Qual der Wahl, ob ich mit der Corvette oder dem NSX GT3-R fahre. Es ist natürlich zu erwähnen, daß solche Ergebnisse immer Fahrer- und streckenspezifisch sind. Das Ergebnis könnte auf einer anderen Strecke also schon wieder ganz anders aussehen.

Grundsätzlich hätte ich das Fahrzeugsetup für diese Strecke noch etwas verfeinern müssen. Darauf habe ich aber ausnahmsweise verzichtet, um das Testergebnis eben nicht zu verfälschen.

Für den nächsten Test habe ich dann zusätzlich noch eine Tamiya TOM's Lexus zur Verfügung. Optisch der NSX Concept sehr ähnlich. Mal sehen ob sie sich auch ähnlich "anfühlt".

Mir macht es großen Spaß das Aussehen und Fahrverhalten des Autos immer wieder mal verändern zu können. Daher gebe ich mir normalerweise auch immer recht viel Mühe mit der Ausgestaltung. Es bringt für eine tolle Optik so viel, wenn man die ganzen kleinen Details anbringt, wie Fensterrahmen, Luftein- und Auslässe etc. und auch kleinere Sponsorensticker.

Ich weiß daß es nicht jeder so sieht...aber für hässliche Zweckmodelle ist mir mein Hobbyetat zu wervoll. 👦
See you @ the track!